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Kein Arbeitslohn
Unbelegte Brötchen vom Chef sind kein Frühstück

Kaffee von der Steuer absetzen?
Kaffee von der Steuer absetzen? © Foto: Pixabay
dpa / 19.09.2019, 13:04 Uhr - Aktualisiert 19.09.2019, 16:48
München Der Chef stellt seinen Angestellten im Betrieb kostenlos oder vergünstigt Mahlzeiten zur Verfügung. Unter Umständen zählen die Speisen und Getränke dann zum Arbeitslohn - und wären als Sachwertbezug zu versteuern. Das gilt jedoch nicht für unbelegte Brötchen und Heißgetränke, urteilten die Richter des Bundesfinanzhofs (BFH) in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil (Az.: VI R 36/17).

Heißgetränke und Backwaren sind demnach noch kein Frühstück, denn dafür fehle der Aufstrich oder der Belag. Somit handelt es sich nicht um zu versteuernden Arbeitslohn, sondern lediglich um eine Aufmerksamkeit des Chefs.

Das Urteil stammt vom 3. Juli 2019: Unbelegte Brötchen seien auch in Kombination mit einem Heißgetränk kein Frühstück i.S. von § 2 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 der Sozialversicherungsentgeltverordnung.

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