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TransOcean-Kreuzfahrten
Pacific Aria stößt zur Vasco da Gama

Stefan Klug / 29.11.2019, 18:12 Uhr - Aktualisiert 02.12.2019, 11:24
Frankfurt (Oder) (MOZ) Die Flotte von Transocean Kreuzfahrten erhält Zuwachs. Denn auch, wenn die Reederei, die vor allem auf familiäre Atmosphäre an Bord Wert legt, den Hype der Branche um immer größere Schiffe nicht mitmacht, so stockt sie dennoch ihre Kabinenzahl auf. Im Sommer wurde die Vasco da Gama als neues Familienmitglied in Dienst gestellt. Mitte 2021 wird deren Schwesternschiff, die Pacific Area, ebenfalls für Transocean fahren. Und mit der Pacific Dawn kommt noch ein dritter Neuling hinzu.

Verabschieden müssen sich die Gäste jedoch von der MS Astor, dem kleinsten Kreuzfahrer der Flotte, der Ende April 2021 zu einer anderen Reederei wechseln wird. Auch wenn dies sicherlich mit einem weinenden Auge für viele Stamm-Passagiere verbunden ist, das Kreuzfahrt-Erlebnis mit der Vasco da Gama ist zwar ein anderes, aber keinesfalls schlechter.

Fast doppelt so groß wie die Astor ist sie im Vergleich zur bekannten Branchen-Konkurrenz aber immer noch überschaubar. Auf neun Decks verteilen sich insgesamt 630 Kabinen für maximal 1150 Passagiere. 149 Kabinen und Suiten verfügen über einen Balkon. Und insgesamt 100 Unterkünfte sind für eine Einzelnutzung vorgesehen. Damit bietet das Schiff ein ausgezeichnetes Passagier-Raum-Verhältnis. 2015 wurde die Vasco da Gama, wie übrigens die Pacific Area auch, einer millionenteuren Überholung unterzogen. Davon haben in erster Linie die öffentlichen Bereiche profitiert. Während das Buffet-Restaurant "Club Bistro" eher praktisch-modern eingerichtet ist, darf sich der Gast bei den drei A-la-Cart-Restaurants auf eine zeitlos gediegene Atmosphäre freuen. Angereichert durch thematische Akzente, etwa fernöstliche im Eurasia oder südländische im Meditarranean. Waterfront, das Hauptrestaurant, schließlich wartet mit überraschender Eleganz auf. Dazu erstrecken sich die Räumlichkeiten über mehrere Decks, obwohl nur in einer Ebene gegessen wird. Platz spielte offenbar beim Bau des Schiffes keine Rolle.

Dieser Eindruck verfestigt sich auch in anderen Bereichen. So werden an gleich fünf Bars Drinks serviert. Jede von ihnen ist individuell gestaltet und lockt mit besonders einladenden Plätzen. Getoppt wird dies durch pfiffige Designlösungen wie etwa das von einem Tisch eingebaute Klavier im Captain’s Club. Einige der Bars verfügen zudem über kleine Bühnen, auf denen Live-Musik gespielt wird. Die große Show indes findet im Theater statt. Zwei Decks hoch, durch eine an ganz große Schiffsreise-Zeiten erinnernde Treppe verbunden, können die Passagiere hier den täglich stattfindenden Programmen folgen. Und beendet wird der Abend im Regelfall in The Dome, der Lounge Bar auf dem obersten Deck, die sich später dann in eine Discothek verwandelt. Für Zerstreuung unter den erwachsenen Gästen sorgt aber auch das Casino mit Slot-Machines, Roulette und BlackJack-Tisch. Wer lieber abschalten will, geht ins Jade Spa oder besucht das ebenfalls großzügig und modern ausgestattete Fitness-Studio. Nicht zuletzt fehlen natürlich nicht Einkaufspassagen, Fotostudio und ein mehrere Decks hohes Atrium, wo sich auch Rezeption und Tourenschalter finden. Und da das Wort familiär schon einmal gefallen ist, auch für die lieben Kleinen wird gesorgt. Nicht nur, dass auf den Decks, Rundgängen und vor allem auf dem geradezu riesigen Teak gedeckten Vorschiff massig Platz zum Toben ist. Es gibt zudem einen Kidsclub, der drinnen wie auch draußen abgetrennte Spielbereiche bietet.

Nicht zu vergessen ist natürlich das Pooldeck mittschiffs. Dies lässt sich bei Bedarf gar überdachen, so dass Badefreuden hier an Bord wetterunabhängig sind. Dank des angeschlossenen Alfresco Grills und der Cappuccinos Eis- und Kaffee-Bar muss auch niemand auf leibliche Genüsse verzichten. Einen weiteren Pool, nur für Erwachsene, gibt es zudem im Heck der Vasco da Gama.

Auf der wird, wie auch schon auf der Astor, Deutsch gesprochen, solange sie in europäischen Gewässern kreuzt. Das wird ab Frühjahr 2020 wieder der Fall sein. Die Routen führen dann unter anderem nach Island, Spitzbergen, die Ostsee mit zwei Tagen Aufenthalt in St. Petersburg sowie in die Gewässer um Südengland und Irland. www.transocean.de

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