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Kuba
Karibischen Sozialismus individuell erleben

Redaktion / 07.01.2020, 13:45 Uhr
Havanna (MOZ) Kuba – das sind Bilder von schillernden Farben, Traumstränden, tropischem Klima, ausgezeichnetem Rum und weiten Tabakfeldern, die der Ursprung der legendären, kubanischen Zigarren sind. Die größte der karibischen Inseln zieht mit ihrem einzigartigen Flair in den Bann und verbindet die Gelassenheit der Menschen und ruhigen, tropischen Regionen mit der lebendigen Atmosphäre der historischen Metropole Havanna. 500 Jahre ist die Stadt vor kurzem geworden. Die alten Paläste im Zentrum und der morbide Charme von deren Verfall prägen in besonderer Weise die Atmosphäre der Hauptstadt. Kuba verändert sich, nicht nur architektonisch.

Beinahe sagenhafte 50 Jahre lang stand er an der Spitze Kubas. Fidel Castro widmete sein Leben der Revolution, wurde 1959 Regierungschef. Seitdem ist viel passiert – ein ausgebautes Sozialsystem und immense Fortschritte im Gesundheitswesen, aber auch das Vorbeischlittern an einer atomaren Katastrophe im Jahr 1962 und die schwere Wirtschaftskrise zum Ende des kalten Krieges. Als der "Comandante" 2006 seine Amtsgeschäfte "vorläufig" an seinen Bruder Raúl übergab, ging die Ära Fidel Castro zu Ende. Zehn Jahre später starb er im Alter von 90 Jahren.

Trotz fortbestehendem Personenkult um seinen großen Bruder nähert sich Raúl Castro bereits 2014 dem damaligen US-Präsidenten Obama an. Die letzte Front des kalten Krieges schien sich endlich zu öffnen und unzählige US-Amerikaner nutzten die Möglichkeit nach Kuba zu reisen. Der Mythos des "sozialistischen Paradieses" lockt darüber hinaus viele weitere Menschen aus aller Welt ins Land und verzeichnet bis Fidel Castros Tod einen ungemeinen ökonomischen Boom.

Seitdem nun Donald Trump Präsident der USA ist, gelten allerdings wieder strengere Regelungen, die auch die Einreise der US-Staatsbürger stark einschränken. Die US-Botschaft in Kuba ist aktuell geschlossen und so müssen Kubaner selbst erst ins Ausland reisen, um dort ein Visum für die Vereinigten Staaten von Amerika zu erhalten. Aufgrund der revitalisierten Wirtschaftsembargo-Politik des amerikanischen Helms-Burton-Act und seiner scharfen Sanktionen gegen Kuba sind zudem Investoren vorsichtiger geworden. Die Hoffnung auf bessere (ökonomische) Zeiten stirbt zuletzt, doch sie bleibt auf "Stand-by" solange Donald Trump regiert.

"Individualreisen im so wunderschönen Kuba zu unternehmen, stellt tatsächlich immer noch eine Herausforderung dar", so Christopher Trinczek, Gründer und Geschäftsführer von Cuba Buddy – dem Experten für maßgeschneiderte Kubareisen. "Kuba ist eines der sichersten Länder Lateinamerikas, aber auch eines mit der schlechtesten Infrastruktur". Das heißt, Mietwagenkontingente sind beispielsweise sehr klein und spontan vor Ort ein Auto zu mieten, ist fast unmöglich. Da es jedoch äußerst empfehlenswert ist, den touristischen, staatlich kontrollierten Schauplätzen auch einmal den Rücken zuzukehren, gibt es professionelle Agenturen wie Cuba Buddy. Das Team mit fundierter Expertise sitzt in Berlin sowie vor Ort in Havanna und ist ausschließlich auf die Karibik-Insel spezialisiert. Da Urlauber vorab via Internet nicht zu lokalen Anbietern in Kontakt treten können, lässt sich das Land erst mit Spezialisten an der Seite wirklich authentisch erleben – von seiner spannenden wie auch entspannenden Seite.

Die ultimative Erholung und Bilder für die Ewigkeit sind hier garantiert: Die Traumstrände Kubas faszinieren mit ihrem feinen Sand, dem einmalig warmen Wasser und Palmen satt. Über 20 km Strandleben bereichern beispielsweise in Varadero auf der Halbinsel Hicacos mit Entspannung und einer Abkühlung in kristallklarem Blau. Das Eldorado für Taucher, Schnorchler und Segler ist nur zwei bis drei Stunden von Havanna entfernt und lässt karibische Sehnsüchte wahr werden. Kuba hat viel zu viele gigantische Strände in der Hinterhand, um alle aufzuzählen, doch sollte eines dieser Juwele eigentlich in keinem Inselurlaub fehlen. "Daher sind bei uns auch bei fast allen Rundreisen einige Tage im Beach-Hotel enthalten, damit unsere Reisenden zur Ruhe finden und abschalten können", erzählt Trinczek.

Bunte Häuschen aus der Kolonialzeit, kulturelle Schätze, knatternde Oldtimer aus den 1950-ern, ein vielseitiges Nachtleben und eine urbane Stimmung – das ist Havanna. Hier vermischt sich Tradition mit Moderne, doch auch in der Metropole ist es derzeit wenig hektisch, woran liegt das? Nun ja, momentan scheint zu gelten: Wo die USA verliert, gewinnt Europa. "Ohne die Kreuzfahrtschiffe kehrt mehr Ruhe ein und Besucher können die Hauptstadt wieder in einer entspannten Atmosphäre genießen", erklären die Cuba Buddy Experten. Da das Land mit weniger US-Amerikanern rechnen muss, ist der europäische Markt wieder interessanter geworden. Der kubanische Staat versucht auf die europäischen Unternehmer zuzugehen und setzt auch seine Preise herunter, die zuvor an die amerikanische Anfrage angepasst waren. Private, lokale Unterkünfte offerieren im Vergleich zu staatlichen Angeboten jedoch nach wie vor die besseren Preis-Leistungs-Verhältnisse, weshalb diese auch in den individuell zusammengestellten Paketen von Cuba Buddy enthalten sind – egal ob für eine Oldtimerreise, einen Tauchtrip, Flitterwochen oder einen harmonischen Familienurlaub.

Gut vorbereitet hat das die Karibikinsel alles zu jeder Jahreszeit bei angenehmen Temperaturen zu bieten. Ein einmaliges, Lebensgefühl mit Kultur und Natur auf Kubanisch. Bei kreolischer Küche und einem Mojito in der Hand lässt sich das süße Leben genießen – in der ganz eigenen Welt der "verbotenen Insel".

https://cuba-buddy.de

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