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Microsoft sucht Anschluss

Hajo Zenker
Hajo Zenker © Foto: MOZ/Dietmar Horn
Hajo Zenker / 10.05.2011, 19:20 Uhr
(In House) Microsoft hat viel Geld, aber wenig neue, durchschlagende Ideen. Windows und Office sorgen für Gewinn. Sonst aber sah man eher hilflos zu, wie etwa Erzkonkurrent Apple mit iPod, iPhone und iPad überaus gefragte Produkte schuf, die viel Profit abwerfen. Microsofts eigener MP3-Player floppte, die Smartphone-Software liegt weit hinter Google und Apple, und der Tablet-PC wurde häufig angekündigt, aber ist noch nicht zu kaufen.

Die Übermacht von Google als Suchmaschine konnte Microsoft auch nicht knacken, doch nun zumindest diesem Konkurrenten Skype vor der Nase wegschnappen. Drei Programmierer aus dem internetverrückten Estland hatten 2003 die Software geschaffen, die kostenloses Telefonieren über das weltweite Netz ermöglicht. Was damals eine Sensation war, gibt es heute in diversen Varianten. Auch Microsoft versuchte sich an einer Version –
die 2010 eingestellt wurde.

Skype ist als Marke stark – nicht aber im Geldverdienen. Microsoft muss daher zeigen, dass die stolzen
8,5 Milliarden Dollar für die Übernahme tatsächlich gut angelegt sind – und nicht zur nächsten Schlappe für den Konzern werden.

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