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Subaru XV 2.0i Activ
Symbiose aus Sportlichkeit und Komfort

Gut gerüstet für das Gelände: Für eine gute Traktion auch auf unbefestigtem Untergrund sorgen 17-Zöller mit 225er Reifen.
Gut gerüstet für das Gelände: Für eine gute Traktion auch auf unbefestigtem Untergrund sorgen 17-Zöller mit 225er Reifen. © Foto: Subaru
Rainer Bekeschus / 07.02.2018, 11:56 Uhr
(MäMa/Märker) Seit Jahrzehnten schon züchtet Subaru Autos mit Format, Zuverlässigkeit und Solidität. Doch trotz guter Qualität zählt der Allradspezialist hier zu Lande mit seinen im Schnitt 8000 verkauften Autos jährlich eher zu den unauffälligen Marken. Dennoch stehen bei den Japanern inzwischen auch vom Design her markante und robuste Kraxler wie der Forester, Outback oder XV im Stall. Von letzterem, seit 2011 auf dem Markt, rollt nun die zweite Generation des kompakten Offroaders zu den Händlern. Der Märkische Markt hat den Neuling schon ausprobiert.

Das äußere Kleid des in der Länge (4,47 m) und in der Breite (1,80 m) um je 2 cm gewachsenen Crossover-SUV wurde rundum selbstbewusster gestaltet, wenngleich dies auf den ersten Blick kaum auffällt. Uns gefällt an dem hemdsärmeligen Blech-Body samt der properer ausgestellten Radhäuser besonders die dreidimensionale Frontpartie, welche vom Hexagonalgrill und von Scheinwerfern im Stile von Adleraugen dominiert werden. Letztere leuchten ab der Comfort-Ausstattung bereits mit LED-Technik, bieten zudem dynamisches LED-Kurvenlicht. Zum markanteren Auftritt tragen auch die sichelförmige Fenstergrafik und die zum Heck hin leicht abfallende Dachlinie bei. Am Heck greifen die Rückleuchten das Motiv der vorderen Scheinwerfer auf. In Verbindung mit der kraftvollen Silhouette und dem schwarzen Heckspoiler sorgen sie so im Gesamtauftritt tatsächlich für mehr Dynamik. Insgesamt will man mit derlei Designprägung beim neuen XV noch mehr als bislang das Beste zweier Welten verbinden: Die sportliche Eleganz und den Komfort einer Limousine mit dem robusten Charakter und der hohen Funktionalität eines Allrounders.

Auch innen ist die Ausstattung nun hochwertiger. Man thront in dem 1,62 m hohen XV schon mal angenehm hoch über der Straße, nimmt Platz auf großen, gut konturierten Sitzen, deren Bezüge mit orangefarbenen Nähten stilvoll veredelt wurden. Wo man auch hinfasst, sei es Armaturenbrett oder Türverkleidungen, alles wirkt edel, mit strapazierfähigen Oberflächen und gut verarbeitet. Die Bedienung im Cockpit begreift man auch ohne Volkshochschulkurs. Vieles lässt sich über den neuen 8-Zoll-Touchscreen steuern, etwas darüber wurde für die zusätzliche Info-Weitergabe ein 6,3 Zoll großes Display platziert. Zustieg und Platz sind ausreichend, selbst hinten herrscht kein Kuschelzwang. Fünf Personen können demnach bequem reisen, haben gleichwohl noch mehr Platz für das Gepäck (385 bis 1.310 l; bisher 380 bis 1.270 Liter). Im Vergleich ist das dennoch weiterhin nicht gerade üppig, hält doch ein Nissan Qashqai 430 l bereit, ein Hyundai Tucson gar 513 l.

Als Antrieb gibt es tief greifend überarbeitete und effizienter arbeitende Boxer-Vierzylinder-Benziner, die mit 114 und 156 PS bestückt sind. Der Diesel wurde ausrangiert. Immerhin sind 80 Prozent der Teile neu, betont Subaru. Beide Versionen werden mit einem stufenlosen CVT-Getriebe kombiniert. Unterwegs bietet besonders das größere 2.0-l-Kraftwerk absolute Feinschmeckerkost (196 Nm) und kann seine Power jetzt noch gekonnter bündeln. So wie der seine Muskeln spielen lässt, letztlich lässig, fast unaufdringlich über die Landstraßen cruist, macht Spaß. Löblich zudem, mit welcher Leichtigkeit und Handlichkeit sich der 1,5 Tonner dank seiner direkten Lenkung stets dirigieren lässt. Auch fahrseitig bietet der Japaner eine gelungene Symbiose aus Sportlichkeit und Komfort. Für eine gute Traktion auch auf unbefestigtem Untergrund sorgen 17-Zöller mit 225er Reifen sowie der clever gesteuerte Allradantrieb mit der Geländefunktion X-Mode, die bis zu 40 km/h die Steuerung von Getriebe, Motor, Bremsen und Allradantrieb den Bodenbeschaffenheiten anpasst. Zusammen mit den 22 cm an Bodenfreiheit lassen sich so selbst knifflige Touren über Stock und Stein parieren.

Für mehr Sicherheit an Bord sorgen Systeme wie ein adaptiver Tempomat mit Stauassistent oder ein aktives Spurhaltesystem. Ebenso das Eyesight, ein kamerabasiertes System, dessen zwei "Augen" links und rechts vom Innenspiegel sitzen. Sie reichen mehr als 110 m weit, der Blickwinkel beträgt 35 Grad. Genutzt wird das System u. a. für die adaptive Geschwindigkeitsregelung mit automatischer Abbremsung bis zum Stillstand als auch für den bis 50 km/h aktiven Notbremsassistenten. Gleichfalls eingebunden sind der Müdigkeits- und der Spurverlassenswarner.

Die günstigste Variante mit 114 PS ist ab 22 980 Euro zu haben.

Subaru XV 2.0i Active

Motor: 2,0-Liter-Vierzylinder-Boxer-Benziner, 156 PS, Allradantrieb, stufenloses CVT-Getriebe

0-100 km/h: 10,4 Sekunden

Spitze: 194 km/h

Durchschnittsverbrauch:

6,9 Liter Super

C02-Wert: 155 g/km

Kofferraum: 385 - 1310 Liter

Preis: ab 27 980 Euro

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