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Fiat 500X Mirror
Knuffiges Entertainment-Mobil

Einen frischen Look versprühen die flott gestylten 17-Zoll-Aluräder.
Einen frischen Look versprühen die flott gestylten 17-Zoll-Aluräder. © Foto: Fiat
Rainer Bekeschus / 03.05.2018, 12:05 Uhr
Frankfurt (Oder) (MäMa/Märker) Kompakt-SUV erhalten in letzter Zeit immer mehr ernsthafte Konkurrenz von den Crossovern im Kleinwagenformat. Sind doch derlei individuell angehauchte Kreationen durchaus multitalentierte Charaktertypen und demnach interessante Angebote für Freizeit und Lifestyle. Viele dieser Spaßkästen bieten neben einer flotten Form, ihrer erhabenen Sitzposition und der parklückenfreundlichen Größe inzwischen auch ein Rundum-Paket in Sachen Konnektivität. Wie der Fiat 500X Mirror, der damit sowohl als rollendes Büro oder Entertainment-Mobil auf vier Rädern den Ansprüchen digitaler Nomaden gerecht wird. Was das Modell bietet? Der Märkische Markt hat es getestet.

Der 4,25 Meter lange 500X, der sich in der Form die sympathische Kugeligkeit seines Retro-Vorbildes Fiat 500 bewahrte, kommt an sich so schon richtig flott rüber. Doch mit der neuen Metallic-Farbe Jeans Blau Matt kommt auch noch Eleganz hinzu. Und auch solche Details wie die an einen Schnurrbart erinnernden, horizontal auf der Motorhaube angeordneten Chromspangen mit dem Markenlogo in der Mitte, als auch die runden Hauptscheinwerfer mit serienmäßigem Bi-Xenon-Lichtgefallen. Und selbst das rund geformte LED-Tagfahrlicht kommen in dem Matt-Ton plastischer zur Geltung. Zusätzliche satinierte Details sind die Türgriffe, seitliche Zierleisten, Einfassungen der Nebelscheinwerfer sowie Außenspiegelkappen. Einen frischen Look versprühen zudem die flott gestylten 17-Zoll-Aluräder, die sich in den wuchtigen Radausschnitten drehen.

Der etwas andere Look macht auch vor dem Innenraum nicht halt. So ist die Armaturentafel ebenso in Jeans Blau gehalten und selbst die neuen Sitzbezüge weisen blaue Kontrastnähte auf.

Der ausgemachte Knüller neben dem exklusiven Stil in den Mirror-Sondermodellen sind indes die innovativen Technologien die inzwischen unter dem Begriff Konnektivität zusammengefasst werden. Es fasst die technischen Möglichkeiten zusammen, wie bordeigene Entertainment-Systeme und Smartphones miteinander arbeiten, um u. a. Applikationen auch im Auto zu nutzen oder mobile Verbindungen ins Internet aufzubauen. Das nach dem englischen Wort für Spiegel benannte Verfahren transferiert den Handy-Bildschirm auf das Sieben-Zoll-Touchscreen-Display des Infotainmentsystems. Dadurch können alle Funktionen des Smartphones über den Bildschirm in der Armaturentafel gesteuert werden, der genau wie ein Smartphone auf einfaches Wischen und Antippen reagiert. So lassen sich zum Telefongespräche annehmen, Nachrichten austauschen, die Navi-Software des Smartphones nutzen oder Musik vom Handy über das Soundsystem des Autos streamen. Kurz gesagt: Der Fahrer bestimmt selbst, was auf dem Bordmonitor zu sehen ist. Das System Uconnect HD Live stellt außerdem eine mobile Internetverbindung her. Apple CarPlay ermöglicht die Einbindung verschiedener Generationen des iPhone, Android Auto von Google gestattet die Spiegelung Android-basierter Smartphones. So lassen sich die Musikstreaming-Dienste Deezer und TuneIn, der Reuter-Nachrichtenservice, die Live-Dienste des Navi-Dienstleisters TomTom sowie Netzwerke wie Facebook und Twitter nutzen. Mittels Android Auto kann man an Bord der Mirror-Sondermodelle zudem den Service von Google Maps nutzen oder Musik von Google Play Music und ähnlichen Diensten empfangen. Uconnect stellt darüber hinaus unter anderem eine drahtlose Bluetooth-Freisprechanlage, SMS-Vorlesefunktion und Sprachsteuerung zur Verfügung. Und nicht zuletzt können auf dem Touchsreen-Display das Bild der optionalen Rückfahrkamera oder die Grafik des ebenfalls auf Wunsch lieferbaren TomTom-Navis dargestellt werden. Zu den Sicherheitsfeatures gehört unter anderem, dass das Auto per Smartphone lokalisiert sowie ver- und entriegelt werden kann.

Fahren kann der Fiat natürlich auch. Aus der umfangreichen Motorenpalette für den Mirror macht bereits der 1.6er Benziner mit Frontantrieb bei uns im Test eine gute Figur. Er dreht sauber hoch, gibt sich im Ton durch die Bank manierlich. Spaß macht der 500X sowohl auf der Autobahn als auch über Land, überzeugt er doch mit Agilität und stürmt mit respektablen 152 Nm vorwärts. Auch seine 5 Gänge finden problemlos den passenden Anschluss. R. Bekeschus

Fiat 500X Mirror 1.6 E-torQ 4x2

Motor: 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner, Frontantrieb, 110 PS

0-100 km/h: 11,5 Sekunden

Spitze: 180 km/h

Durchschnittsverbrauch:

6,0 Liter Super

C02-Wert: 139 g/km

Kofferraum: 350 - 1000 Liter

Preis: ab 19 490 Euro

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