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Subaru Levorg
Noch schicker in Schale geworfen

Rainer Bekeschus / 04.07.2018, 11:48 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Ein Subaru steht hierzulande nicht an jeder Ecke. Doch das will nichts heißen. Züchtet doch die Marke mit den sechs Sternen im Logo schon seit Jahrzehnten Autos mit Format und ist mit bislang knapp 15 Millionen weltweit verkaufter vierradgetriebener Autos der größte Hersteller von Allradautos überhaupt. Der Märkische Markt hat den für das aktuelle Modelljahr aufgefrischten Sportstourer getestet.

Außen: Der Levorg hat sich für das aktuelle Modelljahr noch schicker in Schale geworfen. Die dezent aufgefrischte Frontpartie prägen C-förmige LED-Tagfahrleuchten welche in die serienmäßigen LED-Scheinwerfer integriert sind. Auch das dynamische Kurvenlicht ist jetzt Serie. Überarbeitet wurden bei dem sympathisch modellierten 4,69 m langen Kombi mit der stilprägenden Hutze auf der Motorhaube zudem der typische Hexagonal-Grill, die Frontschürze und die Felgen.

Innen: Hier wurde der ansehnliche Japaner noch mehr auf Sportlichkeit getrimmt. Beim Platz nehmen registrieren wir am aufgeräumten Cockpit und den Türverkleidungen modifizierte Zierleisten, der Fahrersitz hat eine elektrisch einstellbare Lendenwirbelstütze, das Multifunktionsdisplay kommt mit besserer Auflösung und wuchs von 4,3 auf 5,9 Zoll. Zu mehr Sicherheit trägt auch eine Kamera bei, die Bilder hinter dem Heck auf den Innenspiegel überträgt. Auf pompösen modischen Schnickschnack hat man weitestgehend verzichtet. Nur hier und gibt es Zierrat in Metalloptik oder Klavierlack.

Kofferraum: Hierbei liegt das Auto im Vergleich zu den Konkurrenten quasi in der Mitte, hat er doch erst bei 522 l Schluck-Beschwerden. Gleichwohl ist der Raum praktischer nutzbar. Lassen sich doch die erstmals dreigeteilten Rücksitzlehnen ruckzuck zu einer ebenen Ladefläche von 1,94 m Länge umklappen. Löblich auch, dass schwere Gepäckstücke bei unserem Test-Kandidaten nur über eine niedrige Ladekante (61 cm hoch) gewuchtet werden müssen. Und die Zuladung wuchs von vormals 444 Kilo auf jetzt 484 Kilo.

Motoren: Den Vortrieb übernimmt weiterhin als einziger Motor ein handfester und agiler 1,6er Boxer-Benziner mit Lineartronic-Getriebe. Allerdings wurden bei dem Verbund etliche Komponenten überarbeitet. Was dabei herauskam? Ein leichtfüßig agierender Levorg mit noch mehr Laufkultur. Der Direkteinspritzer-Turbo-Boxer des Levorg brilliert fahrseitig auch dank seines Allradantriebs mit einer gelungenen Symbiose aus Agilität (250 Nm), Der springlebendige Motor kennt kein Turboloch und dreht sauber hoch. Das stufenlose Getriebe hat nunmehr sieben als vormals sechs mögliche Schaltstufen in Petto. Der zusätzliche Gang verringert sowohl etwas den Spritverbrauch (in unserem Praxis-Test so um die 8,4 Liter im Schnitt) als auch den Fahrkomfort. Eigentlich arbeitete das Kraftwerk des Vorgängers bereits erstaunlich vibrationsfrei und leise. Durch jüngste zusätzliche Dämmmaßnahmen wurde indes das so schon geringe Niveau nochmals reduziert.

Ausstattung: Der Levorg bietet in der Sport-Ausstattung vielerlei Helferlein in Sachen Sicherheit. Unter anderem permanenten Allradantrieb, einen Totwinkel- und ein Querverkehrsassistenten, ein Notbremssystem mit Kollisionswarner sowie einen Spurhalte- und Spurleitassistenten. Zur Serie gehören außerdem beispielsweise Sportsitze vorn, Schaltwippen am Lenkrad, 18-Zoll-Alufelgen, Klimaautomatik, Front- und Rückfahrkamera, Navi, Ledersitze vorn und hinten, elektrisches Glasschiebedach. elektrisch verstellbarer Fahrersitz, Sitzheizung vorn.

Fazit: Der Levorg ist ein Auto für Individualisten mit einer Fahrmaschine reinsten Wassers. Ein Kompakter für solche, die gern sportlich unterwegs sind, auf tolle Technik abfahren und dabei dennoch auf ein akzeptables Preis-Leistungsverhältnis achten. Die Basisvariante ist bereits ab 29.990 Euro zu haben, die von uns gefahrene exklusivere Version mit Sport-Paket kostet ab 37.200 Euro.

MäMa-Testfahrt: Subaru Levorg

Subaru Levorg 1.6 GT Sport

Motor: 1,6-Liter-Vierzylinder-Boxer, Turbo mit Direkteinspritzung, 170 PS, Allradantrieb

0 - 100 km/h: 8,9 Sekunden

Spitze: 210 km/h

Verbrauch: 7,2 Liter Super

CO²-Wert: 164 g/km

Kofferraum: 522 bis 1446 Liter

Preis: ab 37.200 Euro.

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