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Rosengärten
Zu Besuch bei der „Königin der Blumen“

MOZ / 18.07.2018, 11:21 Uhr - Aktualisiert 18.07.2018, 15:15
Forst (MOZ) Überall in den Parks und Gärten in Brandenburg stehen die Rosen längst in voller Blüte. Auch der Monat Juli ist ideal, um einen Besuch im Ostdeutschen Rosengarten in Forst (Lausitz) oder in der Bioland Rosenschule in Mescherin in der Uckermark einzuplanen.

Zehntausende Rosenstöcke und fast 900 Sorten können in dem mehr als 100 Jahre alten Park auf 17 Hektar bewundert werden. Darunter sind auch seltene Sorten, besonders prämierte Rosen und Neuheiten. Neben den Rosen, die hier natürlich im Mittelpunkt stehen, sind auch viele begleitende Pflanzen wie Gehölze, Sommerblumen oder Dahlien zu sehen. Die diesjährige Saison im Rosengarten geht bis zum 30. September.

Am 29. Juli ist das Thema „Choreografische Bilder im Rosenparadies“. Bei einem Rundgang mit einem professionellen Fotografen, gibt es Einblicke, wie man Pflanzen am besten fotografisch in Szene setzt.

Am 26. August geht es um „Märchen, Mythen & Harfenklänge“. Der Parkmanager verrät bei einem Rundgang, für welche der Rosen ein „Promi“ Pate stand. Hier werden auch Hintergründe zur Namensgebung erläutert.

Der letzte Rosengartensonntag in diesem Jahr am 23. September widmet sich der Kulinarik. Von 11 bis 16 Uhr wird an einer mobilen Kochstation im Park gekocht. Im Mittelpunkt steht dabei die „Superfrucht“ Aronia.

(Informationen zur Anreise, Eintrittspreisen sowie weiteren Veranstaltungen unter:www.rosengarten-forst.de)

Nur zwei zertifizierte Bio-Rosenbetriebe gibt es in ganz Deutschland. Einer davon ist die Bioland-Rosenschule Uckermark von Andrea Genschorek im brandenburgischen Radekow. Dort, kurz vor der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern, hatte Familie Genschorek vor einigen Jahren ein ehemaliges Bauerngehöft gekauft und aufwändig saniert. Seit 2009 gibt es die Rosenschule.

Andrea Genschorek setzt in ihrem Betrieb auf robuste und widerstandsfähige Sorten. Ihre historischen Rosen, Rambler, Kletterrosen sowie naturnahen Wildrosen und -hybriden kommen gänzlich ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel aus. Stattdessen gedeihen sie im Freiland mit natürlichen Pflanzenstärkungsmitteln und tierischen Nützlingen wie Brennnesselbrühe und Marienkäfer.

Zu einem Höhepunkt öffnet sich das himmelblaue Eingangstor auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten für interessierte Gartenfreunde: zum Tag der offenen Gärten im September (8. und 9. September). Besucher können in den Schaugärten wandeln, um den Teich spazieren und natürlich die Rosenvielfalt bestaunen. Auch für Radreisende liegt die Rosenschule günstig – der Oder-Neiße-Radweg führt in nur drei Kilometer Entfernung an der Bioland Rosenschule Uckermark vorbei. Ein Abstecher dorthin zu machen lohnt sich. Wer dort länger bleiben möchte, kann sogar in der Rosenschule übernachten.

Auch private Rosenfreunde öffnen im Juli im Rahmen der Aktion „Offene Gärten“ ihre Gartenpforten. Hier gibt es Einblicke in so manches verstecktes Gartenparadies und ganz persönliche Tipps der Gartenbesitzer zur Pflege der Rosen. Alle Termine und Gärten im Überblick auf: www.offene-gaerten-berlin-umland.de.

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