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Angebote zu erfrischenden Orten
Coole Tipps für heiße Tage

„Coole Kunst“ im Museum Barberini in Potsdam. Zu sehen ist noch bis zum 21. Oktober die Ausstellung „Gerhard Richter. Abstraktion“.
„Coole Kunst“ im Museum Barberini in Potsdam. Zu sehen ist noch bis zum 21. Oktober die Ausstellung „Gerhard Richter. Abstraktion“. © Foto: TMB/Steffen Lehmann
MOZ / 01.08.2018, 11:14 Uhr - Aktualisiert 01.08.2018, 11:54
Frankfurt (Oder) (MäMa/Märker) Wem es im Sommer manchmal zu heiß wird, für den haben wir ein paar Ideen zur Abkühlung. Wir begaben uns auf die Suche nach den erfrischendsten Orten rund um Berlin. Wo in Brandenburg ein kühlender Minznebel für Erfrischung sorgt, man auch an den heißesten Tagen des Jahres Gänsehaut bekommt, es auf Knopfdruck regnet, coole Kunst zu sehen ist oder man sich in Deutschlands längstem Strömungskanal treiben lassen kann, das zeigen unsere „Erfrischungs-Tipps“.

Minznebel – allein das Wort wirkt schon erfrischend. In der Eisnebelgrotte im Außenbereich der Kristall Therme Bad Wilsnack kann man sich bei 8 bis 10 Grad mal so richtig einnebeln lassen. Wem das nicht erfrischend genug ist, der verstärkt die Abkühlung in dem er sich mit Crasheis einreibt. So wird der Kreislauf angeregt und die Sauerstoffaufnahme verbessert. Zusätzlich können auch das Saunadorf, das Thermalbad und der Salzsee der Therme in Bad Wilsnack besucht werden.

Regen auf Kommando – wer Regen auf seiner Haut spüren möchte, fährt am besten in den Optikpark Rathenow. Die kleinen Besucherinnen und Besucher des Regenhauses können sich hier so oft sie wollen erfrischen lassen. Das Haus mit simuliertem Regen, Nebel, Blitz und Donner ist Teil des Optik-Erlebnislehrpfades und bringt merkliche Abkühlung von 5 bis 6 Grad im Vergleich zur Außentemperatur. Für den nachhaltigen Erfrischungs-Kick können Unerschrockene den Gang durch den Gewitterparcours auch ohne Schirm absolvieren.

Ritter Kalebuz ist die brandenburgische Antwort auf Ötzi. Im Jahr 1690 soll er einen Schäfer erschlagen haben, weil dessen Verlobte mit dem Ritter nicht das Recht der ersten Nacht vollziehen wollte. Das musste er mit einem rast- und ruhelosen Geist und einem nicht zu Staub zerfallenen Körper bezahlen. Eine mörderische Legende, die auch an heißen Tagen Kälteschauer garantiert.

In der Dorfkirche zu Kampehl liegt nämlich noch bis heute die Mumie des Ritters in seiner 20 Grad Celsius kühlen Gruft. Im August und September kann die Kalebuz-Gruft immer von mittwochs bis sonntags von 11 bis 16 Uhr bei einer Führung besucht werden.

Die riesigen Buchen des Grumsiner Forstes in der Uckermark bilden ein dichtes grünes Dach, das auch an heißen Tagen zuverlässig Schatten spendet. Seit dem Jahr 2011 gehört der Grumsin zum Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder Deutschlands“. Der Wald ist vielfach durchbrochen von kleinen und größeren Mooren, Erlenbrüchen und Waldseen. Mit etwas Glück trifft man auf Seeadler, Kranich und Schwarzstorch.

Die Räume des Museums Barberini in Potsdam sind auch im Sommer angenehm kühl. Allein schon, um für die kostbaren Kunstwerke ideale Bedingungen zu schaffen. Selbst wenn es draußen vor Hitze flimmert, die gut funktionierende Klimaanlage sorgt für einen angenehmen Museumsbesuch. Also: auch an heißen Tagen lohnt es sich, die Barberini App herunterzuladen und den großartigen Werken von Gerhard Richter einen Besuch abzustatten. Sie sind hier noch bis zum 21. Oktober 2018 zu sehen.

Bei kaum einer Wassersportart spritzt es so schön wie beim Wakeboarden oder Wasserskifahren. Das ist natürlich unglaublich erfrischend. Und wer dabei noch nicht so perfekt unterwegs ist, der fällt sicherlich das ein oder andere Mal ins kühle Nass. Beide Sportarten kann man zum Beispiel auf dem Geierswalder See im Lausitzer Seenland, aber auch an vielen anderen Orten in Brandenburg testen.

„Achtung: In den Bunkeranlagen herrschen im Sommer und Winter konstant 10°C - also unbedingt eine Jacke mitbringen“, heißt es auf der Website der Bücherstadt Wünsdorf. Das klingt doch nach einem Tipp, der in unserer Top-Seven nicht fehlen darf. Die spannende geführte Tour durch die ehemaligen Generalstabs- und Nachrichtenbunker des Oberkommandos des Deutsches Heeres  auf dem ehemals von der Sowjetarmee genutzten Gelände, ist etwas für Geschichtsinteressierte (teilweise erst ab 16 Jahren). Sie findet Dienstag bis Freitag um 14 Uhr und am Wochenende um 12, 14 und 16 Uhr statt.   (tmb/db)

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