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Der Natur verbunden
25-jähriges Jubiläum der Heinz Sielmann Stiftung

MOZ / 15.03.2019, 15:00 Uhr
Duderstadt/Elstal, 4 "Nur was wir kennen, können wir schützen" war einer der Leitsätze des berühmten Tierfilmers Heinz Sielmann. Einen Beitrag zum Naturschutz und Naturerleben für kommende Generationen zu leisten, war sein Anliegen, als er vor 25 Jahren gemeinsam mit seiner Frau Inge die Heinz Sielmann Stiftung ins Leben rief. Zum Jubiläum bietet die Stiftung in Brandenburg zahlreiche Veranstaltungen und außergewöhnliche Naturerlebnisse.

Erstmalig hat die Heinz Sielmann Stiftung ein Science Slam im Programm. Am 10. April lädt sie versierte Slammer ins Potsdamer Filmmuseum ein, das Thema "Biodiversity" unterhaltsam und verständlich zu präsentieren. Das Publikum entscheidet, wem das am besten gelungen ist.

Am 10. Mai wird in Sielmanns Naturlandschaft Kyritz-Ruppiner Heide gemeinsam mit dem Landkreis eineingeweiht. Auf dem Sielmannhügel bei Pfalzheim können Besucher zum ersten Mal den neuen 15 Meter hohen hölzernen Aussichtsturm besteigen und von dort oben einen grandiosen Aus- und Rundblick über die riesige Heidefläche und in den Sternenhimmel genießen.

Zudem eröffnet am 1. September im Heinz Sielmann Naturerlebniszentrum Wanninchen in der Niederlausitz eine neue Ausstellung über die Entwicklung und Bedeutung der Bergbaufolgelandschaft für den Naturschutz. "Landschaft im Wandel" ist der Titel der multimedialen Schau, die anschaulich zeigt, wie die über Jahrzehnte abgebaggerte Landschaft von der Natur zurückerobert wird und vielen seltenen Arten passende Lebensbedingungen bietet.

Schon am 31. März heißt es in Wanninchen wieder "Uhr auf Natur". Das Naturerlebniszentrum startet in die neue Saison mit einer Frühlingswanderung zu uralten Eichen und ihren Bewohnern und einer Vernissage der Fotoausstellung "Waldbilder".

Von April bis August lädt das Naturerlebniszentrum einmal monatlich zur beliebten Sechs-Seen-Tour ein. Der Zugang zu den nach dem Ende des Kohleabbaus entstandenen Seen ist bislang gesperrt. Die exklusiv von der Heinz Sielmann Stiftung geführten Touren eröffnen neue Perspektiven auf die Vielfalt der Wasservögel und Uferbewohner in den Dünen und Abbruchkanten der Bergbaufolgelandschaft.

55 Kilometer Wanderwege am unmittelbaren Stadtrand von Berlin und Potsdam führen durch lichten Eichen-, Birken- und Kiefernwald und über offene Flächen, wo je nach Jahreszeit die Farben der Ginster- und Heideblüte leuchten. Wisent und Wildpferd, Wiedehopf und Kranich sind in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide heimisch. Ein Aussichtsturm bietet aus 85 Meter Höhe über dem Meeresspiegel einen einzigartigen Rundblick bis hin zum Berliner Fernsehturm.

Von Mai bis Oktober können sich Interessierte Wanderungen und Führungen zu essbaren Kräutern, zu Wisenten und Wildpferden, Insekten, Vögeln und mehr anschließen.

Ein 2017 neu gestalteter Naturlehrpfad in Sielmanns Naturlandschaft Groß Schauen bei Storkow und ein 35 Kilometer langer Rundweg lassen Spaziergänger den Artenreichtum und die charakteristische Wasserlandschaft mit seinen Verlandungszonen, Schilfgürteln, Erlenbrüchen und Moorwäldern erleben, ohne Flora und Fauna zu stören. Vom mächtigen Aussichtsturm bei Selchow hat man einen fantastischen Blick über See und Landschaft.(pm/db)

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