Die Amis ticken da anders. In Malls finden sich oft viele Stände mit hunderten verschiedenen Cover für Handys. Die meisten davon schon auf den ersten Blick robust, sprich nicht immer ästhetisch. Von über den großen Teich gibt es aber auch Hüllen, die in erster Linie schützen und nicht zwingend erst in der zweiten gut aussehen. Von Speck ist die Rede. Wir Deutsche assoziieren da sicher etwas anderes, aber nur in Sachen Marketing hapert’s namensseitig. Denn wer einmal sein Smartphone in eine Speck-Hülle gebettet hat, wird es wahrscheinlich niemals wieder einer anderen anvertrauen. Denn die Amis versprechen nahezu kompletten Rundumschutz.
Vor einiger Zeit noch war die Rede von Unversehrtheit nach einem Fall aus drei Fuß Höhe, was hierzulande etwa einem Meter entspricht. Mit der Presidio-Linie haben sich die Werte jedoch dramatisch verändert. Nunmehr gibt Speck die Fallhöhe, die ein Handy unbeschadet überstehen kann, mit drei Metern oder knapp zehn Fuß an. Das dürfte defacto fast jede Alltagssituation einschließen. Verantwortlich dafür ist das als Impactum betitelte Material, also ein Gummi, der für den Einschlag entwickelt wurde. Damit ist das Innere der Hülle ausgefüttert, so dass anfallende Energie absorbiert und nicht ans Telefon weitergeleitet wird. Dazu gibt es eine spezielle Eckenverstärkung und nicht zuletzt wird der Bildschirm minimal höher von einer Einfassung geschützt. Damit wäre dann auch die Vorderseite safe beim Sturz.
Speck bietet drei verschiedene Varianten seiner Cases an. Presidio Stay Clear richtet sich vor allem an jene, deren Handy nicht nur einfach ein schwarzer Kasten ist. Die transparente Verkleidung lässt den vollen Blick aufs Gerät zu. Dazu verfügt sie über eine neue innovativen Beschichtung, die UV-vergilbungsresistent ist und Verfärbungen standhält, die durch Cremes und andere Öle verursacht werden. Auch bei der Stay Clear Hülle kommt Impactum zu Einsatz, getestet wurde die Unversehrtheit aus bis zu 2,4 Metern. Nicht klar, sondern mit einer Soft-Touch-Oberfläche versehen wurde Presidio Pro. Das Äußere der Hülle schmiegt sich angenehm in die Hand und bietet einen sicheren Griff. Mit schwarz und dunkelblau ist die Farbauswahl fürs Galasy S 10 beispielsweise zwar nicht üppig, sollte aber den Massengeschmack abdecken. Zudem ist die Oberfläche antimikrobiell beschichtet. Wer sein Smartphone auch mal härter ran nimmt und dabei auf sicheren Halt achten muss, wäre mit dem Presidio Grip gut beraten. Rutschfester Griff ist hier dank einer teils geriffelten Oberflächenstruktur gegeben. Impactum und oben beschriebener Aufbau sichern das teure Gerät bis zu einer Fallhöhe von drei Metern ab. Für die Fashion-Afficinados schließlich gibt es noch Presidio Clear + Glitter. Das ist im Prinzip die Klarsichthülle, die mit Glitzer-Elementen optisch aufgewertet wurde. Allen Cases gleich ist, dass sie ziemlich straff sitzen, also eher nicht dafür geeignet sind, dass das Handy täglich ausgepackt wird. Wer nicht an seine Sim- oder Micro-SD-Karte muss, dürfte allerdings auch kaum ein Grund für ständigen Wechsel haben. Denn alle Öffnungen für Mic oder Anschlüsse sind vorhanden. Über jeder Taste findet sich gut passen das jeweilige Pendant der Hülle. Diese lassen sich durchaus angenehm bedienen und geben immer noch eine Rückmeldung in Sachen Druckpunkt. Schließlich stört die Display-Randerhöhung auch nicht die Nutzung von ggf. vorhandenen Seitenfenstern, die per Streichbewegung über den Rand in den Mittelpunkt geschoben werden müssen.
Mittlerweile bietet Speck für viele Modelle der bekannten Hersteller wie Apple, Samsung, Huawai oder Google/Pixel die Handy-Hüllen an. Neu im Portfolio ist zudem ein Presidio-Schutz auf für Apples AirPods. In diese Hülle kann der gesamte Behälter für die kabellosen InEars verstaut werden. Entsprechende Öffnung fürs Ladekabel ist an der Unterseite vorhanden. Mitgeliefert wird zudem ein einfacher Carabiner, mit dem die AirPods beispielsweise an den Gürtel geklippt werden können.
Speck-Hüllen kosten in der Regel doppelt so viel wie die meisten Billig-Verkleidungen. Gerechnet auf den Wert des Handys oder selbst eine Display-Reparatur jedoch ist dies immer noch zu vernachlässigen. Der Schutzfaktor ist enorm und die Handhabbarkeit des Smartphones wird deutlich erhöht gegenüber einem nur geringen Gewichtszuwachs.
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