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Das Zittern beim FCS geht weiter

Viel Einsatz: der Strausberger Thomas Guggenberger fliegt heran. Christian Gawe kann den Ball behaupten.
Viel Einsatz: der Strausberger Thomas Guggenberger fliegt heran. Christian Gawe kann den Ball behaupten. © Foto: Edgar Nemschok / MOZ
Edgar Nemschok / 10.11.2014, 00:13 Uhr - Aktualisiert 10.11.2014, 09:55
Strausberg (MOZ) Mit 0:3 endete die Fußball-Oberliga-Partie des FC Strausberg gegen den SV Lichtenberg 47. Der Sieg geht in Ordnung und den Strausbergern stehen weiter schwere Wochen bevor.

Eisiges Schweigen herrschte bei den Strausbergen nach dem Abpfiff und wahrscheinlich auch noch lange in der Kabine. Längst sind die Zeiten, in denen in Strausberg Spaßfußball geboten wurde, vorbei. Der FCS steckt im Abstiegskampf und weiter in einer Krise. Auch weil einige wichtige Stammspieler fehlen.

"In der ersten Halbzeit hat meine Mannschaft gut gespielt. Wir waren sehr präsent auf dem Platz", erklärte Lichtenbergs Trainer Uwe Lehmann, was auch Strausbergs Trainer Helmut Fritz so bestätigte. Dabei wollte der Strausberger Trainer seine Männer mit Sicherheit ein wenig in Schutz nehmen, denn er wusste, dass sie nicht gut gespielt hatten. Kaum Bewegung, geschweige denn Spiel nach vorn. Abgesehen von einem guten Schuss von Dennis Rolke in der 3. Minute hatten die Strausberger keine Chance auf einen Torerfolg. Die Berliner spielten mit einem dichten Abwehrverbund, im den sie sich über zahlreiche Stationen den Ball zuschoben und so Langeweile in die Energie-Arena brachten. Vereinzelt gab es sogar Pfiffe von den Rängen, denn die Fans wollten bei kühlen Temperaturen schon etwas mehr Einsatz sehen.

Die Berliner machten das auf ihre Art aber geschickt. Sie schläferten die Strausberger regelrecht ein, um dann mit ihren Außen Björn Bandermann (links) über und Philipp Grüneberg (rechts) regelrecht zu explodieren. Zusätzliche Gefahr brachten ihre Ecken, die von Christian Gawe scharf geschlagen wurden. So auch in der 15. Minute. Ecke Gawe und in der Mitte war Bandermann völlig alleingelassen und köpfte aus fünf Metern ein. Bester Spieler auf dem Platz war der Lichtenberger Maik Haubitz, der als Regisseur immer eine gute Idee hatte. Er war auch der Ausgang für den zweiten Treffer der Berliner. Schöner Pass auf Kapitän Kadir Erdil und es stand nach 35 Minuten 2:0. Das Tor, nach Zuspiel von Erdil, hatte ein ehemaliger Strausberger geschossen: Christopher Lichtnow.

In der zweiten Halbzeit versuchte dann der FC Strausberg endlich ein wenig früher zu stören und bewies, dass auch die Berliner unter Druck durchaus ins Schlingern geraten können. Zum Beispiel nach einem Konter und Sturmlauf von Tom Hagel. Im Abschluss allerdings blieben die Strausberger weiter harmlos. Möglichkeiten, wenn auch keinen zwingenden, hatten Tobias Wolfram und Benedikt Bundschuh."Es war deutlich besser, aber eben noch lange nicht gut. Wir spielen das, was wir momentan können. Mehr ist im Moment leider nicht drin ", schätzte Helmut Fritz später ein.

Die beste Möglichkeit in der zweiten Halbzeit hatten erneut die Lichtenberger mit einem schönen Schuss von Haubitz, der ganz knapp am linken Strausberger Pfosten vorbeiging (76.). Die Gastgeber S mussten fünf Minuten vor dem Abpfiff noch das dritte Tor hinnehmen. Ein Konter über Gawe und im Abschluss machte der gerade eingewechselten Robin Hoth alles klar.

Am Rande sei noch bemerkt, dass Schiedsrichter Jan Scheller aus der Hansestadt Greifswald fünfmal Gelb verteilte. In einem an sich fairen Spiel. Auffällig dabei - vier Strausberger bekamen eine Verwarnung. Auch das prägt den FCS momentan ein wenig.

FC Strausberg: Ewest - Ilausky, Wenzel, Mertins, Kuzniewski - Rolke (46. Lindner) , Wunderlich, Bundschuh -Hagel, Wolfram, Guggenberger -

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MOZ Online 10.11.2014 - 10:02:48

Fehler

Liebe Leser, wir haben die Fehler berichtigt. Danke für den Hinweis. Viele Grüße, die Online-Redaktion

Egon 10.11.2014 - 09:25:41

Der...

..Journalist schreibt ja schon in der Überschrift vom FSC, aber die haben doch am Sonntag gar nicht gespielt in der Energie-Arena

Lichtenberger 10.11.2014 - 07:56:25

Richtig abschreiben bitte

Nur mal so am Rand, unser Kapitän heißt Kadir Erdil. Auch wenn man nicht erwarten kann, dass jeder die türkischen Namen fehlerfrei aussprechen kann, aber wenigstens sollte ein Journalist die Namen richtig vom Spielberichtsbogen abschreiben können.

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