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Fronten sofort geklärt

Mit links ins Netz: Die Hälfte seine acht Tore erzielte Christian Lück vom Siebenmeter-Punkt.
Mit links ins Netz: Die Hälfte seine acht Tore erzielte Christian Lück vom Siebenmeter-Punkt. © Foto: MZV
Matthias Haack / 08.11.2015, 22:08 Uhr
Neuruppin (RA) Weniger Mühe als erwartet hatte der HC Neuruppin mit seinem sechsten Saisongegner. Bereits nach zwölf Minuten war die Entscheidung am Samstagabend gefallen. Der ambitionierte HCN führte vor 110 Zuschauern mit 12:1. Eine knappe Stunde später hieß es sogar 37:18.

Doch sowohl Trainer als auch Mannschaft kamen nicht gänzlich zufrieden aus dem Match. Präsident Olaf Dau brachte es auf den Punkt: "In zwei Drittel der Spielzeit ist die Leistung okay. Aber anfangs der zweiten Halbzeit und auch schon Ende der ersten fehlte mit die Konsequenz in den Aktionen." Dau spielte auf erschreckend ineffektive Minuten nach dem Seitenwechsel an. Zwar hatten die Neuruppiner nach dem 20:7 mit Wiederanpfiff alle Trümpfe in der Hand, doch erst nach 312 Sekunden netzte der Gastgeber ein. Prägend: Das geschah durch einen Siebenmeter - von Christian Lück verwandelt (vier seiner acht Tore fielen vom Punkt). Vier Minuten darauf markierte Tobias Schulz mit seinem einzigen Tor nach endlosen Versuchen den zweiten Treffer in der zweiten Hälfte, und drei Minuten darauf beendete Jonas Simon mit einem wuchtigen Durchbruch über die linke Angriffsseite die zu kritisierende Periode. Fortan lief es wieder besser beim Staffelzweiten: Der Mitspieler wurde gesucht und auch gefunden, Pfosten oder Latte standen nicht mehr im Weg und vorm eigenen Kreis wurde wieder zugepackt.

Das lag auch am ausbleibenden Weckruf der Gäste. Der als robust bekannte Finowfurter SV war mit lediglich einem Ersatzspieler angereist und wehrte sich nicht wirklich (drei Zeitstrafen - der Gastgeber kassierte vier). Trainer Nils Loddoch fehlten jegliche Optionen, wobei der Blick auf die gegnerische Bank ihm Tränen in die Augen entlockte: beinahe eine komplett neue Mannschaft, die Christian Will alle taktischen Möglichkeiten bot. "Das ist ein Grund, warum das Ergebnis so deutlich ausfiel", analysierte der Coach. "Aber wir waren auch von Beginn an geil auf diese Partie, sind mit sieben Toren extrem gut gestartet."

Dass sein Team das Tempo nicht durchweg über 60 Minuten halten konnte, sei normal. "Mit der Linkshand von Finowfurt hatten wir leichte Probleme. Das sah man ihm an, dass er mal Ostsee-Spree-Liga gespielt hatte. Doch wir haben ja Tobias Kröcher im Tor, der eine sehr gute Leistung zeigte. In der Endphase haben wir das hier relativ gut runtergespielt, obwohl wir hätten heute etwas fürs Torverhältnis tun können."

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