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Pflichtaufgabe erfüllt

Mit dem letzten Wurf sorgte Sebastian Ackermann für die Entscheidung in Lübbenau, zugunsten des SV 63 West.
Mit dem letzten Wurf sorgte Sebastian Ackermann für die Entscheidung in Lübbenau, zugunsten des SV 63 West. © Foto: MZV
Martin Terstegge / 22.02.2016, 11:13 Uhr
Lübbenau (MOZ) Beim Tabellenletzten der Oberliga Ostsee/Spree, der TSG Lübbenau, gewannen die Handballer des SV 63 Brandenburg-West mit 27:26. Das Ergebnis klingt nach einem harten Stück Arbeit, was aber die wahren Kräfteverhältnisse nicht widerspiegelt.

Das Schlusslicht spielte seine Angriffe extrem lang aus, hatte dann auch noch das Glück beim Abschluss, dass die Würfe leicht abgefälscht irgendwie noch ihr Ziel fanden. So bekamen die Brandenburger nur wenig Wurfgelegenheiten, führten aber im ersten Durchgang stets mit einem oder zwei Toren. In die Halbzeit ging es mit einem 15:14-Vorsprung.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs wirkten die Gäste wacher. Binnen kurzer Zeit bauten sie ihre Führung auf 19:15 aus. Doch was den Hausherren an spielerischer Qualität fehlte, machten sie mit ihrer nie nachlassenden Einsatzbereitschaft wett.

Die Gäste haderten auch mit einigen Schiedsrichterentscheidungen, nicht nur was die lange Angriffszeit der Gastgeber betraf sondern auch die eigene Abwehrarbeit. Der Mittelblock mit Sebastian Ackermann und Philipp Kryszon leistete einen tollen Job, fing sieben Angriffe ab, doch es wurde immer Foul gepfiffen, so dass die West-Akteure nicht in den Gegenstoß kamen. "Selbst wenn nicht jeder Konter gesessen hätte, wäre unser Vorsprung angewachsen und die Partie früher entschieden gewesen", ärgerte sich Co-Trainer Frank Seiler.

Da die Gäste zudem zu spät auf den besten TSG-Rückraumschützen reagierten, kämpften sich die Gastgeber wieder heran. Und plötzlich wäre die Begegnung nach gänzlich gekippt. In der Schlussphase lagen die Spreewälder dreimal mit einem Tor vorn, doch nervenstark schafften die Brandenburger stets den Ausgleich bis hin zum 26:26. Dann wehte Torhüter Andy Witowski sensationell einen Ball ab und mit einem Sonntagswurf ließ Ackermann Sekunden vor dem Abpfiff das West-Team jubeln.

"Das war schon kurioses Spiel. Du bist die bessere Mannschaft, kannst dich aber nicht absetzen und mit viel Pech stehst du am Ende ohne Punkt da", meinte ein erleichterter Frank Seiler.

Am kommenden Sonnabend (27. Februar/18 Uhr) kommt der LHC Cottbus in die West-Halle.

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