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Diesmal hat Schmölln Nase vorn

Sieg-Torschütze: Aiko Schwedesky (l.), hier gegen Nico Konwert, erzielte in Wilmersdorf das Schmöllner 1:0.
Sieg-Torschütze: Aiko Schwedesky (l.), hier gegen Nico Konwert, erzielte in Wilmersdorf das Schmöllner 1:0. © Foto: Carola Voigt
Ralf Pöppel / 08.09.2016, 05:00 Uhr
Wilmersdorf (MOZ) Die beiden punktgleichen Spitzenteams der letztjährigen Kreisliga-A-Saison trafen mit dem SV Uckermark und Fortuna Schmölln nun im Cupwettbewerb aufeinander - wohl wegen dieser Brisanz entschied sich der Fußballkreis, ein Schiri-Trio anzusetzen. Beiden Mannschaften standen fast alle möglichen Akteure zur Verfügung, sodass das erwartet spannende Spiel zu erleben war. Am Ende gelang dem Gast ein knapper 1:0-Erfolg.

Zunächst hatten die Wilmersdorfer dank großer Laufbereitschaft die Hoheit auf dem Platz. Klare Torchancen ergaben sich aber nicht. Angriffe verpufften in den jeweiligen Abwehrreihen. Nach einer Viertelstunde übernahm immer mehr die Fortuna das Geschehen. Sie erspielte sich einige gute Möglichkeiten. Die beste besaß Aiko Schwedesky, der völlig frei nach einer Flanke im Strafraum zum 0:1 für die Fortuna einschob (36.).

Wilmersdorf - kaum davon geschockt - versuchte, über schnelle Konter zum Ausgleich zu kommen. Aber die gute Gäste-Defensivarbeit ließ jeglichen Erfolg zerplatzen. Vielmehr spielten die Schmöllner nun ihre Konter gut aus - eine Glanzparade des Wilmersdorfer Schlussmanns Christian Konwert verhinderte das 0:2.

Nach der Pause wollten es die Platzherren nun wissen. Ein schneller Ausgleich musste her. Doch Fortuna spielte seinen schnellen und routinierten Stil weiter. Mehrere Konter verpufften allerdings in der gut stehenden Abwehr der Platzherren. In der dritten Minute der Nachspielzeit gelang den Wilmersdorfern nach einem Freistoß von Lars Stolpe und perfektem Kopfball von Ronny Sobzig doch noch der vermeintliche Ausgleich. Der Assistent an der Linie aber sah es anders: Er zeigte Abseits, sodass der Treffer aberkannt wurde. Für Wilmersdorf sicherlich enttäuschend, auch die fast 100 Zuschauer hatten sich von ihrer Mannschaft natürlich mehr gewünscht.

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