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Teams aus drei Klassen in Halbfinals

Dariusz Szmulski (r., hier im Spiel gegen den AFC, welches 0:0 endete) wird am Sonnabend mit Wojciech Szczupakiewicz im Angriff wirbeln.
Dariusz Szmulski (r., hier im Spiel gegen den AFC, welches 0:0 endete) wird am Sonnabend mit Wojciech Szczupakiewicz im Angriff wirbeln. © Foto: Carola Voigt
Jörg Matthies / 13.04.2017, 07:50 Uhr
Prenzlau (MOZ) Erstmals in der erst dreijährigen Historie des gemeinsamen Uckermark-Kreispokals der Fußballer stehen Teams aus drei verschiedenen Leistungsklassen in den Halbfinals. Am Sonnabend ermitteln Landesklasse-Vertreter Schönower SV (bei Uckermarkligist Blau-Weiß Energie Prenzlau II) sowie Kreisliga-Tabellenführer Fortuna Schmölln daheim gegen den Angermünder FC II (Uckermarkliga) die Finalisten für den 1. Mai im Uckerstadion Prenzlau.

Alle vier Mannschaften haben sich am vergangenen Wochenende bei ihren Punktspielen so richtig "warm geschossen" für die Cup-Duelle: Prenzlau II schlug die nur zu neunt spielenden Germanen aus Lychen mit 6:0 und auch Fortuna Schmölln traf sechsmal ins gegnerische Tor, die Schönower und die Angermünder konnten jeweils viermal jubeln.

In Anbetracht dieser Resultate, vor allem aber aufgrund der bisherigen Saisonleistungen scheinen beide Halbfinals durchaus offen in ihrem Ausgang - der jeweilige Klassenunterschied muss jedenfalls nicht unbedingt den Ausschlag geben. Zudem dürfte zu erwarten sein, dass Blau-Weiß und auch der AFC alle regelkonformen Möglichkeiten ausschöpfen werden, um auch Akteure aus den ersten Mannschaften ihrer Vereine einzusetzen, die zu Ostern spielfrei sind.

Für die Schönower wird es binnen drei Jahren nun das dritte wichtige Pokalmatch gegen die Kreisstädter: Während das jetzt von Rainer Scholz gecoachte Team vor zwei Jahren im Halbfinale gegen den damaligen Prenzlauer SV Rot-Weiß daheim noch mit 3:1 die Nase vorn hatte (dann im Finale nach Verlängerung gegen Gartz verlor), gab es im letztjährigen Endspiel ein deutliches 4:0 im heimischen Stadion für den inzwischen in Blau-Weiß Energie umbenannten Verein. Schönow könnte jetzt zum dritten Mal in Folge ins Finale einziehen und ist als höchstklassige Vertretung insgesamt natürlich der große Favorit.

Die Fortunen aus Schmölln könnten die erste Kreisliga-Mannschaft in einem Endspiel um den gesamtuckermärkischen Lübzer-Kreispokal werden: 15 Siege bei nur einem Unentschieden und 59:8 Tore in dieser Saison sprechen genauso eine deutliche Sprache wie das Ausschalten des Kreisoberligisten SV Boitzenburg im Achtelfinale des Wettbewerbs. Die Fußballfans dürften also gespannt sein, wer die Gewinner nach 90 oder 120 Minuten, oder aber erst nach einem Elfmeterduell heißen.

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