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Titel in der Konkurrenz der Damen 30 geht an Neuenhagenerin Luise Tscharntke

Nach der Arbeit Finale gewonnen

Überglücklich: Luise Tscharntke gewinnt das Finale der Damen 30 bei den Senioren Open von Neuenhagen
Überglücklich: Luise Tscharntke gewinnt das Finale der Damen 30 bei den Senioren Open von Neuenhagen © Foto: MOZ/Edgar Nemschok
Edgar Nemschok / 05.07.2017, 07:30 Uhr
Neuenhagen (MOZ) Der erste Teil der Tennis Open von Neuenhagen ist beendet. Erstmals gab es ein eigenes Turnier für die älteren Tennisspieler. Bei den Damen 30 gewann mit Luise Tscharntke eine Aktive vom Gastgeber NTC.

Seit Freitag liefen die Senior Open und wenn nicht der viele Regen den Veranstaltungsplan so durcheinander gebracht hätte ...

So aber wurden die Finalspiele erst am Montag ausgetragen.

Für das Finale der Herren 55 hatte sich der Neuenhagener Tennislehrer Gregor Kluck und der Berliner Martin Groeger qualifiziert. Groeger hatte seinen Gegner voll im Griff und gewann das Spiel sicher mit 6:1, 6:1. Beide machten sich nach dem Spiel gegenseitig große Komplimente. "Martin hat verdient gewonnen. Er hatte das präzisere Spiel", sagte der Neuenhagener. Groeger lobte auch seinen Spielpartner: "Wenn Gregor etwas konstanter gespielt hätte ... Einige seiner Schläge waren sehr gut", sagte der Inhaber einer Werbeagentur. "Ich finde das Turnier hier in Neuenhagen wirklich sehr schön. Die Anlage ist toll. Ich habe auch meine ganze Familie mitgebracht. Leider war die Beteiligung in diesem Jahr nicht ganz so groß", sagte der 55-Jährige, der vor zwei Jahren schon einmal einen Pokal gewonnen hatte. Ganz nebenbei erzählte Groeger, dass er früher Tennis als Leistungssport betrieben und nach mehr als 30 Jahren seine alte Liebe sozusagen wieder neu entdeckt hatte.

Auf dem Nebenplatz wurde das Finale der Damen 30 ausgetragen. Die Partie zwischen der Neuenhagenerin Lusie Tscharntke und Veronika Hoepfner, die für den Dahlemer Tennisclub spielt, war wesentlich spannender. Mit 6:3 und 6:4 gewann die Spielerin vom NTC und freute sich riesig über ihren Erfolg. "Ich habe meinen Titel verteidigt", jubelte sie. Sie sagte aber auch, dass es schwierig war, am Montagabend ein solches Finale zu absolvieren. "Es ist schon eine Herausforderung, denn nach einem langen Arbeitstag und neben der Familie musste ich noch die Tennistasche packen. Aber es hat riesig Spaß gemacht, ich hatte eine angenehme Gegnerin und wenn man ein solches Turnier gewinnt, ist sowieso alles prima."

Sie spielt beim NTC in der Damenmannschaft, die in der Verbandsliga Dritter ist. "Im nächsten Jahr werden wir versuchen, wieder um den Aufstieg mitzuspielen."

Ein solches Turnier hat auch immer seine kleinen Randgeschichten. So berichtet Vereinschef Martin Eichhorst, dass sogar Mutter und Tochter starteten. Monika Karg kommt aus Augsburg und gewann bei den Damen 60. Ihre Tochter Maxi spielt für den PSV Berlin. "Wir haben mitbekommen, dass sich beide nur sehr selten treffen können. Insofern hat unser Turnier auch ein wenig den Charakter von Familienzusammenführung", freute sich Eichhorst.

Heute beginnt der zweite Teil der Open. Es gehen Ranglistenspieler aus ganz Deutschland an den Start. Mit dabei ist auch Vorjahressiegerin Barbara Bonic vom TV Frohnau. "Sie ist an Nummer 1 gesetzt", sagt Turnierleiter Michael Wiedeck. Er rechnet damit, dass Santa Strombach vom LTTC Rot-Weiß Berlin eine ihrer härtesten Konkurrentinnen werden könnte.

Bei den Herren wird es in diesem Jahr einen anderen Sieger geben. Titelverteidiger Maciej Smola und auch der Endspielteilnehmer von 2016, Laslo Urrutia Fuentes, haben nicht gemeldet. In die Favoritenrolle ist nunmehr Robert Strombach gerutscht.

Das Endspiel der Herren ist für Sonntag 13 Uhr angesetzt. Wann das Damen-Final ausgetragen wird, steht noch nicht ganz fest. Die Spiele in der Vorrunde und am Sonnabend (Viertel-und Halbfinale) beginnen bei jeweils freiem Eintritt ab 10 Uhr.

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