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1:7-Niederlage des Uckermark-Vertreters im Landespokal gegen Brandenburgligist MSV Neuruppin

Fortuna Schmölln als Außenseiter chancenlos

Abwehr-Chef: Christian Köpke leistet guten Job.
Abwehr-Chef: Christian Köpke leistet guten Job. © Foto: Carola Voigt
Jürgen Kern / 14.08.2017, 05:32 Uhr
Schmölln (MOZ) In der ersten Runde des Fußball-Landespokals trennten sich Gastgeber Fortuna Schmölln (Aufsteiger aus der Kreisliga A) und der Sechste der Brandenburgliga, MSV Neuruppin, 1:7 (0:3). Mit zitternden Füßen und großem Respekt, so Trainer Detlef Wuttke, waren die Fortunen in die Partie gegangen, was man besonders in der ersten Viertelstunde spürte. Schon in der sechsten Minute kam der MSV nach Foul von Kevin Schröder etwas glücklich zum 1:0 per Strafstoß durch Yulian Vladimirow. Als zwei Minuten später nach einer Vorlage von Jeffrey Kriestedt der routinierte Neuruppiner Kapitän Marcel Weckwerth unbedrängt per Kopf das 0:2 erzielte, schienen alle Messen gelesen.

Der erste lange Ball auf Aiko Schwedesky und die von Sebastian Wegner erzwungene Ecke in der 13. Minute zeugten aber davon, dass sich die Schmöllner nicht kampflos ergeben wollten. Im Spiel nach vorne bremste sich die Heimelf allerdings durch ihre mangelhafte Ballbehauptung selbst aus. So blieben eigene Chancen rar - ein Freistoß von Sebastian Wegner in der 21. Minute sei erwähnt.

Aber auch die Gäste kamen nun kaum noch zu zwingenden Torchancen. Der Ball ging entweder knapp vorbei oder der fang- und stellungssichere Keeper Marius Lüdtke beherrschte die brenzligen Situationen. Gegen Ende der ersten Halbzeit (39.) vergab Lukas Japs seine gute Chance allein vor dem Tor. In den Schlusssekunden nutzte Maximilian Schmidt eine Vorlage von Jeffrey Kriestedt zum verdienten 0:3-Pausenstand.

Den Vorpausenschock hatte die Fortuna kaum verdaut, als sich in der 47. Minute Schmidt im Strafraum freispielte und zum 0:4 nachlegte. Dennoch, die Fortuna traute sich nun mehr nach vorne zu. Stürmer Schwedesky war endlich zu sehen, aber agierte in seinem Zweikampfverhalten zu zurückhaltend. Nicht so bei seiner Balleroberung in der 55. Minute, als er das Leder zum eingewechselten Tim Busse weiterleitete. Marius Wutschick vollendete dann einen der schönsten Angriffe des Spiels zum 1:4. Bis zur 65. Minute blieben die Gastgeber druckvoll, jedoch ohne weiteren Torerfolg. Die endgültige Entscheidung bahnte sich in der 65. Minute durch Weckwerth nach Pass von Japs an. Drei Minuten nach diesem 1:5 war es Japs selbst, als sich zwei Schmöllner gegenseitig im Wege standen und er zum 1:6 traf. Mittlerweile war den Fortunen der hohe Kräfteverschleiß anzumerken. Japs erzielte den siebenten Treffer der Neuruppiner (76.). Für die hohe Moral und eine gut stehende Verteidigung sorgte unter anderem Christian Köpke, der Riesenchancen des MSV (77. und 80.) abblockte. In den letzten neun Minuten musste Fortuna verletzungsbedingt nach drei erfolgten Auswechslungen mit nur zehn Mann auskommen.

Schmölln: Lüdtke, Krumrey (46. Tim Busse), Köpke, Fester, Kowalski, Mittelstädt (60. Dietz), Wutschik (76. Ziem), Sproßmann, Schwedesky, Wegner, Schröder

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