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Jamikower Frühlingslauf bildet Auftakt der Uckermark-Cupsaison 2018

Leichtathletik
Stark: Mehr als 160 Teilnehmer

Jörg Matthies / 29.03.2018, 05:00 Uhr
Jamikow (MOZ) Der Auftakt ist vollzogen: Die „Ausgabe 2018“ des uckermärkischen Lauf-Cups startete traditionell mit dem Jamikower Frühlingslauf, der seine 16. Auflage erlebte und diesmal fast rekordverdächtige 164 Sportler anzog. Der Cup selbst erlebt in diesem Jahr bereits seine 27. Saison und beinhaltet zehn Wettbewerbe.

Eigentlich erhofft man sich zu einem Frühlingslauf keine drei Grad  und Nebel – dass trotzdem mehr als 160 Mädchen und Jungen sowie Frauen und Männer den Weg nach Jamikow fanden, spricht vor allem auch für den Gastgeber. Empfangen wurden die meisten von der Feuerwehr – die wies nämlich in die vorbereiteten Parkplätze im großen Gutshaus-Areal ein und unterstützte später auch als Streckenposten die gastgebenden Vereine Schönower SV und Dorfgemeinschaft Jamikow. Diese hatten von der Anmeldung über die Läufe an sich und deren Auswertung bis hin zu Gegrilltem und Getränken nach dem Lauf alles im Griff.

Zum Start ging es vom Gutshaus einige hundert Meter in Richtung Woltersdorf, ehe kurz vor dem Ortsausgang der Birkenweg erreicht war. Hier warteten schon die Jüngsten ungeduldig an der Startlinie – dass sich der Auftakt letztlich um zwölf Minuten verzögerte (wegen etlicher Nachmeldungen), konnte jeder verkraften. Zuerst starteten die 800 m mit 31 Kindern, nach deren Zieleinlauf gingen ebenfalls 31 Teilnehmer auf die 1,5-km-Strecke. „Die Starterzahl war erheblich höher als in den Vorjahren, was uns natürlich als Gastgeber sehr freut“, sagte Stefan Hildebrand. Die Schnellsten auf diesen Strecken waren Tobiasz Pokula (3:01,9 min) und Tim Jankow (6:24,2 min/beide von Fortuna Schmölln).

Anschließend wurde der Hauptlauf über 4000 und 8000 m aufgerufen. Hildebrand gab eine kurze Einweisung über die Laufstrecke, da aufgrund von Baumfällungen die gewohnten Wege unpassierbar waren. „Wir haben aber eine gute Alternativstrecke gefunden, welche vielleicht auch 2019 dann wieder genutzt werden kann“, sagte er. Als Erste waren auf diesen Distanzen schließlich Moritz Ehrke (15:49,1 min/Schmölln) und Felix Kuschmierz (28:44,4 min/Templin) im Ziel zurück.

Während dieser Hauptlauf noch absolviert wurde, begann schon die Auswertung für die kürzeren Strecken. „Dabei kam es kurzfristig zu einem Problem mit dem Rechner für die Einlaufzeiten. Im Nachgang konnte dies aber gelöst werden, sodass bei der mittlerweile öffentlichen Auswertung auch die Zeiten mit vorhanden sind“, erläuterte Stefan Hildebrand. Die Auswertung der anderen Läufe erfolgte schließlich etwa eine halbe Stunde nach dem Zieleinlauf des letzten Aktiven, also relativ schnell. Der Lauforganisator noch einmal dazu: „Trotzdem waren nur noch wenige Läufer anwesend. Das ist natürlich nicht so schön und sportlich fair.“

In die Wertung kamen natürlich auch jene 13, die regulär nach ihrer Altersklasse eigentlich acht Kilometer laufen mussten, aber die halbe Distanz als Alternativstrecke wählten. Zu diesen gehörte nicht der älteste Läufer des Tages: Manfred Poller (Jahrgang 1939) lief 8 km!

Altersklassen-Streckensieger  800 m: Tony Wolff (Angermünder Wiesel/U 6); Lio Trübenbach und Pia Charlotte Burmeister (beide Schwedter Hasen/U 8); Tobiasz Pokula und Klarissa Tränkner (beide Fortuna Schmölln/U 10)

1500 m: Tim Jankow (Schmölln) und Nele Stendel („Hasen“/U 12); 4000 m: Tim Jankow („Hasen“) und Anna Fürstenau (Alemania Templin/U 14); Moritz Ehrke (Schmölln) und Celina Felix („Hasen“/U 16)

8000 m: David August Hiller (Schmölln) und Anna Emma Mempel („Hasen“/U 18); Justin Voelz (Gauß-Gymnasium Schwedt) und Johanna Seelig („Hasen“/U 20); Felix Kuschmierz (Postheim Templin) und Mareike Jünemann (Schmölln/AK 20); Sebastian Schultz (Jamikower Raketen) und Stefanie Rohrlack (TSV Prenzlau/AK 30); Christian Roth (Schöneberg) und Steffi Skara („Hasen“/AK 35); Peter Schmidt (ohne Verein) und Marene Lupa (X-Treme Uckermark/AK 40); Thoralf Berg („Hasen“) und Katja Titz (TSV Prenzlau/AK 45); Lutz Greulich und Yvonne Langbecker (beide „Lokvögel“ ESV Angermünde); Harald Kuschmierz (Templin/AK 55); Andreas Wetterau („Hasen“/AK 60); Dieter Albrecht („Lokvögel“) und Rotraud Zabel („Hasen“/AK 65); Wolfgang Titz (ohne Verein/AK 70); Manfred Poller („Hasen“/AK 75)

Schlagwörter

Frühlingslauf Manfred Poller Fußball Dieter Albrecht Fußball Regional

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