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6:0-Sieg in der A-Junioren-Brandenburgliga

Fußball
Gramzow

Zufriedene VfB-Übungsleiter: Nico Hannemann (links) und Sören Seethaler.
Zufriedene VfB-Übungsleiter: Nico Hannemann (links) und Sören Seethaler. © Foto: Carola Voigt
Jürgen Kern / 19.04.2018, 10:42 Uhr
Gramzow Im Gegensatz zum Hinspiel (3:1 für die Uckermärker) hat der VfB Gramzow beim 6:0 über Optik Rathenow in der Fußball-Brandenburgliga der A-Junioren von Anfang an erkennen, dass er diesmal einen frühen Rückstand verhindern wollte. Letztlich hielt das zu Null sogar über 90 Minuten.

Die Gäste (12.) waren, so ihr Coach Max Kuhlbars, nach den zuletzt gezeigten Leistungen (unter anderem nur knappe Niederlage in Eisenhüttenstadt/7., Sieg in Bernau/12.) durchaus mit Zuversicht angereist. Der Gastgeber rechnete mit kräftiger Gegenwehr. In der Tat fand der VfB in der Anfangsphase nicht statt. Doch bald stellte sich heraus, dass die Rathenower lediglich ein Strohfeuer abgebrannt hatten. Nach Foul von Wilhelm Neumann an Danny Blume setzte Marc Stegemann mit einem Freistoß das erste Zeichen für die viertplatzierten Platzherren. Nach acht Minuten schlug es zum 1:0 ein: Blume versuchte es zunächst gegen einen unsicheren Keeper Valentino Neumann, dann drosch Felix Marschke das Leder ins linke untere Eck.

Fast im Gegenzug zeigten die Gäste mit dem Knaller von Majtaba Karimi, wovor die Gramzower Verantwortlichen Sören Seethaler und Nico Hannemann gewarnt hatten. Aber Keeper Chris Niedergesäß glänzte mit einer Fußparade. Es folgte fast eine Wiederholung, als Luiz Schack im VfB-Tormann (per Spagat) seinen Meister fand. Der Gastgeber hatte inzwischen die Initiative an sich gerissen.

Nach Einwurf von Janosch Schmock auf Marschke zimmerte dieser das Leder zum 2:0 an das Gestänge im Tor-Dreiangel – ein Bilderbuchtor (25.). Vier Minuten später hätte Alexander Fischer frei vor dem Tor mit einem Kopfball die Vorentscheidung erzwingen können, er vergab.

Sofort nach Wiederanpfiff machte der VfB binnen drei Minuten alles klar: Marschke und Blume bereiteten vor und der quicklebendige Patryk Jankows­ki erzielte das 3:0, wenig später schob Blume nach Vorarbeit von Marschke den Ball zum 4:0 ins leere Tor (52.). Bis zum nächsten Doppelschlag dauerte es noch rund eine Viertelstunde. Blume betätigte sich als Vorlagengeber für Jankowskis zweiten Treffer (5:0/74.). Und schließlich fand Blume bei seinem dritten Assist den freien Max Frenzel – der vorbildliche Kapitän und Antreiber im Mittelfeld belohnte sich und das Team mit dem 6:0 (76.).

Die Rathenower waren aber nicht so harmlos, wie es hier scheint. Gramzows Defensive musste bis zum Schluss konzentriert arbeiten. Am Ende wurde dies dadurch belohnt, dass der VfB das erste „Zu-Null-Spiel“ der Saison ablieferte und beim Torverhältnis die auf Platz 3 liegenden Frankfurter überflügelt hat.  Leider verführte die Erfolglosigkeit den Rathenower Mahzab Alimi zu einem frustrierten Nachschlagen (82.). Konsequent Rot durch Schiedsrichter Christian Winkler. Überflüssigerweise handelte sich der gefoulte Stegemann in dieser Szene noch Gelb ein.

Das Trainergespann hatte mit solch einem klaren Ergebnis nicht gerechnet und zeigte sich entsprechend zufrieden. Der nächste Gegner, Tabellennachbar Einheit Perleberg (5.), wird am Sonntag auswärts allerdings mit Sicherheit eine größere Herausforderung werden.

VfB Gramzow: Chris Niedergesäß – Marc Stegemann, Anton Schatz, Lucas Ulfig, Alexander Fischer (67. Nikolaos Anzaridis), Felix Marschke, Max Frenzel, Janosch Schmock, Lukas Schmiedel (67. Johannes Kühl), Danny Blume, Patryk Jankowski

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