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Flemsdorfer 12:3-Kantersieg in ihrem vorletzten Vorrunden-Match gegen Prenzlau Blizzards / Freudenberger nach 9:5-Erfolg nun Achter

Eishockey
Haie können die Halbfinals fest planen

Deutlicher als erwartet: Die Flemsdorfer Haie bezwangen die Prenzlau Blizzards, die zuletzt zweimal gewonnen hatten, mit 12:3 – im Bild: der Kreisstädter Frank Müncheberg (Mitte) gegen Flemsdorfs Andreas Marschner (links) und Marcel Haucke.
Deutlicher als erwartet: Die Flemsdorfer Haie bezwangen die Prenzlau Blizzards, die zuletzt zweimal gewonnen hatten, mit 12:3 – im Bild: der Kreisstädter Frank Müncheberg (Mitte) gegen Flemsdorfs Andreas Marschner (links) und Marcel Haucke. © Foto: Carola Voigt
Jörg Matthies / 12.02.2019, 05:00 Uhr
Schwedt (MOZ) Die Flemsdorfer Haie gehören nach ihrem 12:3-Kantersieg vom Sonntagmittag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum Feld der vier Halbfinalisten in der Uckermark-Eishockeyliga 2018/19. Es gibt nur eine klitzekleine, eigentlich nur theoretische Möglichkeit dagegen.

Tony-Fränk Schultze, jetzt mit 21 Saison-Treffern vierterfolgreichster Torschütze der Liga, hat dem Duell der Flemsdorfer Haie gegen die Prenzlau Blizzards entscheidend seinen Stempel aufgedrückt. Er traf zur besten Mittagszeit nicht nur dreimal im ersten Drittel, sondern fügte seinem Konto in den letzten 20 Minuten noch zwei weitere Tore hinzu. Das Match war spätestens nach zwei Durchgängen beim 7:1-Zwischenstand für die „Haie“ entschieden.

Die Flemsdorfer wussten natürlich sehr genau, dass gegen die Kreisstädter, die ihre beiden letzten Partien jeweils hoch gewonnen hatten, ein Sieg für den Verbleib im Titelrennen von großem Vorteil ist. Nach gut fünf Minuten führten sie durch Michael Witmanns schnellen Treffer (2.) und Schultze (6.) bei einem Gegentor von Eric Tackmann nur knapp mit 2:1, aber Witmann (13.) und Schultze mit einem Doppelschlag binnen einer Minute (jeweils 16.) ließen den Zwischenstand bis zur ersten Drittelpause auf 5:1 wachsen.

Torarm blieb der Mitteldurchgang. Lediglich Thomas Koppe (33.) und Sven Krenzin (39.) trafen, womit die Flemsdorfer auf besagtes 7:1 nach 40 Minuten davongezogen waren. Jeweils zweimal schlug es im letzten Abschnitt pro Seite in den ersten fünf Minuten ein: Tackmann und Finn Brammann trafen für die Kreisstädter, Matthias Giersch und Krenzin für die „Haie“. Mit Schultzes Tagestreffern 4 und 5 sowie Marcel Hauckes zwischenzeitlichem 11:3 tat der jetzige Tabellenzweite (19 Punkte aus acht Partien) noch einiges für das ohnehin gute Torverhältnis.

Die eigentlich undenkbare Möglichkeit, dass den „Haien“ das Halbfinale noch entgeht, sei noch einmal kurz erwähnt: Die Flemsdorfer haben jetzt 19 Zäh-­ler und ein Torverhältnis von +55. Auf die gleiche Punktzahl würden auch Lok Berlin (momentan +33 Tore) und die Eismammuts Uckermark (+51) kommen, sollten die Hauptstädter das direkte Duell beider Teams am bevorstehenden Sonnabend ab 21 Uhr nach Penaltyschießen und dann gegen ESG Landin/Flemsdorf einen haushohen Erfolg einfahren. Zudem müssten sich die „Mammuts“ am 23. Februar hoch gegen die „Haie“ behaupten. Wer würde auf solche Spielausgänge wetten?

Im zweiten Sonntagspiel erlebten die Zuschauer in der Eis-­arena zunächst ein ausgeglichenes Startdrittel zwischen der ESG Landin/Flemsdorf und den Freudenberger Ice-Devils. Zum 3:3 hatten Andreas Bowitzky (2) und Christopher Grösch für die Uckermärker sowie Paul Urbach, Thomas Neßlböck und Niko Freier für die Vertretung aus Märkisch-Oderland getroffen.

Im Mittelabschnitt entschieden die „Devils“ dann das Match: Urbach wurde zum dreifachen Torschützen in diesem Drittel, Freier besorgte den vierten Freudenberger Treffer dieser 20 Minuten, während auf der Gegenseite der Puck nur einmal durch Bowitzky den Weg ins Tor fand. Marco Melnyck (43.) und nochmals Urbach (56.) machten bis zum 9:4 alles klar, ehe Lars Pfeifer (59.) noch die Kosmetik zum 9:5-Endstand gelang.

Sechs Partien – vier am bevorstehenden Wochenende, die beiden letzten dann am 23. Fe-­bruar – sind in der Vorrunde noch auszutragen. Am 2. März geht es dann mit den ersten beiden Halbfinals weiter: Dann stehen sich der Vorrunden-Erste und -Vierte sowie anschließend der Zweite und Dritte gegenüber.

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