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Bahnhofsvorplatz
Weiteres Baustellenchaos in der Innenstadt befürchtet

So soll der Bahnhofsvorplatz in Oranienburg nach dem Umbau aussehen.
So soll der Bahnhofsvorplatz in Oranienburg nach dem Umbau aussehen. © Foto: Gruppe Planwerk
Friedhelm Brennecke / 23.05.2019, 12:08 Uhr - Aktualisiert 23.05.2019, 13:04
Oranienburg (MOZ) Eine weitere Baustelle mit Vollsperrung sorgt bereits für Unmut in der Stadt, obwohl sie voraussichtlich erst im Spätherbst Realität wird.

Gemeint ist die Umgestaltung des Oranienburger Bahnhofsplatzes, die am 3. Juni beginnen soll, wie Tiefbauamtsleiter Stefan Gebhard beim jüngsten Innenstadt-Treff von Geschäftsstraßenmanager und City Gemeinschaft Oranienburg (CGO) informierte.

Derzeit sind die Flächen nördlich des Bahnhofs durch Bauzäune, auf die Planen gespannt sind, abgesperrt. Im hinteren Bereich dieses Areals erfolgt der erste Bauabschnitt. Dort sollen ein Taxistand und ein Bereich für Reisebusse entstehen. Weiter vorn, parallel zur Stralsunder Straße, werden später die neuen überdachten Haltestellen für die Linienbusse der OVG errichtet. Das alles werde den Verkehr auf der Stralsunder Straße noch nicht dramatisch tangieren. Hingegen sei für den zweiten Bauabschnitt, der voraussichtlich im Oktober/November anstehe, eine vierwöchige Vollsperrung am Knotenpunkt Stralsunder Straße/Schulstraße unumgänglich, sagte Gebhard. Das kam bei den rund 40 Teilnehmern des Innenstadt-Treffs gar nicht gut an.

Es sie doch ein Ding aus dem Tollhaus, in der Innenstadt eine weitere stark befahrene Straße dicht zu machen, während gleichzeitig die Hauptschlagader Saarlandstraße  wegen des Neubaus der Dropebrücke noch immer voll gesperrt sein wird. Die Arbeiten dort sollten eigentlich im Frühherbst beendet werden. Aktuell geht die Verwaltung von einer Fertigstellung der Dropebrücke und der Wiederöffnung  der Saarlandstraße im Januar 2020 aus.

Für alle Gewerbetreibenden sei das ein weiterer Tiefschlag, den eine solche Baustelle in der Vorweihnachtszeit für alle bedeute. Fehlende Kurzzeitparkplätze in der Innenstadt oder deren permanente Blockierung durch Anwohner schlage bei den Händlern schon negativ genug zu Buche. Der großflächige Leerstand in der City sei eine Folge unsensibler Baupolitik der Stadt, so ein Vorwurf.

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