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Abschiedssieg
Zum Abschluss einen Sieg

In der Schlussphase musste die Stahl-Abwehr inklusive Torwart Steffen Sgraja einige kritische Situationen überstehen.
In der Schlussphase musste die Stahl-Abwehr inklusive Torwart Steffen Sgraja einige kritische Situationen überstehen. © Foto: Martin Terstegge
Dieter Wetzel / 18.06.2019, 09:21 Uhr
Brandenburg Das Landesligaspiel des FC Stahl Brandenburg gegen SSV Einheit Perleberg stand überwiegend im Zeichen der Verabschiedung des Co-Trainers Andreas Koch. Das Team hatte Trikots mit je einem Buchstaben vorbereitet, sodass in der richtigen Reihenfolge gelesen "DANKE KOCHI!" ergab. Da das jedoch nur zehn Spieler ergab, lief der Kapitän Daniel Schimpf mit dem Ausrufezeichen auf. Die offizielle Verabschiedung nahm der sportliche Leiter Lars Bauer vor. Gleichzeitig wurde Jonas Meyer für 50 Spiele in der 1. Männermannschaft des FC Stahl geehrt.

Die  Stahl-Elf wollte auch im letzten Saisonspiel einen vollen Erfolg, um dem langjährigen Co-Trainer Andreas Koch einen würdigen Abschluss zu geben. Nach einem Handspiel im Gästestrafraum zeigte Schiedsrichter Andre Stolzenburg bereits nach sechs Minuten auf den Elfmeterpunkt. Takeshi Miki trat an und verwandelte sicher. Danach hatten die Gastgeber zwei Großchancen durch Mudai Watanabe, doch er scheiterte jeweils am letzten Mann der Abwehr.

Auf der Gegenseite  musste Schlussmann Steffen Sgraja nach einem Freistoß (14.) sein ganzes Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern. Doch nur eine Minute später "klingelte" es dann doch. Die Stahl-Abwehr war sich nicht einig und Christian Becken vollendete aus zwölf Metern zum Ausgleich.

Jetzt wachte die Märzke-Elf wieder auf. Einen schnellen Angriff der Brandenburger konnten die Gäste nur per Foul im Strafraum stoppen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Watanabe sicher zum 2:1 (28.). Dann folgten binnen zehn Minuten drei Großchancen durch Watanbe, Miki und Lukas Hehne, die alle ungenutzt blieben. In der  38. Minute schlug Pascal Karaterzi, der ein gutes Spiel machte, eine mustergültige Flanke in den Strafraum auf Watanabe, der nur den Fuß zum 3:1 hinhalten musste. Kurz darauf verfehlte Yukiya Moriwaki nur um Zentimeter das Ziel.

Nach der Pause verflachte das Spiel, auch aufgrund der großen Hitze. Die Platzherren wollten das Ergebnis verwalten, machten dabei allerdings immer wieder Fehler und spielten ihre durchaus vorhandenen Kontermöglichkeiten nicht präzise genug aus. So musste Sgraja mehrmals alles geben, um das Ergebnis zu halten. In der 80. Minute war es dann doch geschehen. Björn Bauersfeld sorgte aus dem Gewühl heraus für den 2:3-Anschlusstreffer. Danach kam die Stahl-Elf noch  mehrmals in Bedrängnis, aber es blieb letztendlich beim verdienten 3:2-Erfolg.

Andreas Koch analysierte die Partie so: "Unsere Elf hätte in der ersten Hälfte den Sack zu machen können, ja müssen, aber es klappte nicht und so kamen wir zum Schluss noch in Bedrängnis. Insgesamt aber ein verdienter Sieg."

Der FC Stahl hat mit 47 Punkten in dieser Saison ein gutes Ergebnis erzielt. Die Mannschaft bleibt nach dem jetzigen Stand für die nächste Spielzeit größtenteils zusammen. Ray Kollewe wird allerdings durch einen Kreuzbandriss mindestens ein halbes Jahr ausfallen, dafür wird Lucas Meyer in der neuen Saison wieder einsatzfähig sein.

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