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Dartsport
Gutes Niveau bei Oberhavel-Open

Steffen Kretschmer / 11.09.2019, 17:00 Uhr
Oranienburg (Moz) Es irgendwann in die PDC zu schaffen, sei das ganz große Ziel, sagt Damion Kühne. Natürlich weiß der Oranienburger, dass der Weg in die Professional Darts Corporation, in welcher die Stars der Branche wie Michael van Gerwen oder Peter Wright antreten, ein extrem weiter ist. Der 13-Jährige, der vor gut vier Jahren mit diesem Sport begann, ist sich aber darüber im Klaren, dass er Talent besitzt und es tatsächlich weit schaffen kann.

Von eben diesem Talent konnte sich zuletzt auch die ausschließlich erwachsene Konkurrenz bei den Oberhavel-Open, ein Turnier welches durch den DC Harlekin organisiert wurde, im Oranienburger Pharmasaal ein Bild machen. Damion Kühne packte es bis ins Viertelfinale und war erst dann an der späteren Zweitplatzierten Juliane Zimmermann (1:3) gescheitert. "Sie hat wirklich gut gespielt und ich habe überhaupt nicht das gezeigt, was ich kann", sagt Kühne. "Trotzdem bin ich mit meiner Leistung zufrieden."

Für den Nachwuchsspieler war es die erste Teilnahme an einem großen Turnier beim E-Dart – "ich spiele eigentlich Steel-Dart". Die Umgewöhnung, vor allem an die Beleuchtung der Automaten, habe jedoch gut funktioniert. Ganz unbekannt ist ihm diese Art zu spielen ohnehin nicht. "Irgendwann bin ich mal mit Benny Sensenschmidt auf ein E-Dart-Turnier gegangen. Ab da habe ich gemerkt, dass das ganz gut werden kann", berichtet Kühne von den Anfängen. Der Oranienburger Sensenschmidt spielt aktuell bei den Vikings Berlin in der Bundesliga, Damion Kühne in diesem Verein im Nachwuchs. "Seitdem ich dort bin, geht es vorwärts. Die Jugend dort ist wirklich gut", sagt er. "Ich will auf jeden Fall weitermachen und noch einiges erreichen, muss aber noch an meiner Konstanz und Konzentration arbeiten."

So einiges erreicht hat in ihrer Laufbahn bereits Stefanie Rennoch. Während Damion Kühne bei den Oberhavel-Open beim Turnier für Spieler aus der B-Liga und tiefer ins Rennen ging, mischte sich die 43-jährige Berlinerin ins Starterfeld der "Profis" (A-Liga und höher). Doch auch für die mehrfache Deutsche Meisterin war der Wettkampf im Pharmasaal im Viertelfinale beendet. "Mich ärgert das Aus schon sehr, weil ich nicht mehr das gespielt habe, was ich kann", so Rennoch. Der Grund: "Ich habe die Triple-Felder nicht mehr getroffen. Mein Gegner hat dagegen ganz souverän seinen Stiefel heruntergespielt und war in diesem Moment einfach der Bessere."

Lange hadern wollte Stefanie Rennoch aber dann doch nicht mit ihrer Niederlage. Dafür hatte sie einfach "zu viel Spaß bei den Oberhavel-Open. Ich kann nur Positives über das Turnier sagen. Es war einfach richtig gut organisiert und die Stimmung klasse. Wenn es im nächsten Jahr wieder stattfinden sollte, werde ich in jedem Fall wiederkommen."

Beeindruckt zeigte sich Stefanie Rennoch aber vom sportlichen Niveau. Es seien Hobbyspieler dabei gewesen, die durchaus für höhere Aufgaben qualifiziert seien, sagte sie. Genau das spiegelte sich nach einem langen Turnierabend auch in den Finalspielen wider. Steven Püschel hatte sich in der B-Liga und tiefer gegen Juliane Zimmermann durchgesetzt.  Marcel Hausotter gewann dass Turnier der Profis gegen Bundesliga-Spieler Niels Böhning. Im Quervergleich der beiden Sieger hatte dann aber plötzlich der "Amateur" die Nase vorn, ein Novum bei den Oberhavel-Open.

Für Stefanie Rennoch war der Auftritt in Oranienburg so etwas wie der Abschluss einer langen Saison. "In diesem Jahr wird nicht mehr viel passieren", sagt sie. "Ich mache jetzt etwas ruhiger, um dann im nächsten Jahr wieder richtig durchstarten zu können." Ganz oben auf ihrer Liste stehen dabei die PDC-Women’s-Qualifiers.

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Infokästen haben ab sofort keinen blauen Punkt vorne, sondern nur einen gefetteten Anlauf.

Infokästen haben ab sofort keinen blauen Punkt vorne, sondern nur einen gefetteten Anlauf. Und am Ende steht ein Kürzel.⇥kürzel

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