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Radsport
Vorbereitung des Jahres-Höhepunktes

Edgar Nemschok / 12.09.2019, 06:15 Uhr - Aktualisiert 12.09.2019, 11:23
Strausberg (MOZ) Am 21. und 22. September wird das 12. Strausberger Radsportwochenende stattfinden. Gastgeber ist der 1. RSC im KSC Strausberg.

Die Freude bei den Strausberger Radsportlern ist derzeit groß. Zum einen ist ihr neues Domizil so gut wie fertig und zum anderen steht der Saisonhöhepunkt für den k1. Radsportclub im KSC Strausberg an. Am 21. und 22. September wird das 12. Strausberger Radsportwochenende ausgetragen. An beiden Tagen finden insgesamt 17 Rennen statt. Bisher liegen Meldungen von über 550 Sportlern aus 40 Vereinen vor. Es haben Sportler aus Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Thüringen, Hessen und Hamburg zugesagt.

Geplant sind mehrere Kriterien im Nachwuchsbereich (U13 bis U17) sowie Rundstreckenrennen für Jedermänner sowie Hobby- und Lizenzfahrer, die vor allem im Gewerbegebiet Strausberg-Nord gestartet werden. Am Auftakt-Renntag wird das erste Rennen um 13.30 Uhr im Gewerbepark Nord/Lehmkuhlenring beginnen.

Aber auch Straßenrennen wird es geben. Die Radrennen "Rund um Strausberg" steigen am folgenden Sonntag. Dieses gesamte Radrennen ist das einzig noch verbliebene Straßenrennen im Land Brandenburg. Der erste Startschuss erfolgt um 9.45 Uhr. Die Rennstrecke verläuft vom Gewerbepark über den Strausberger Flugplatz – Ernsthof – Bollersdorfer Kreisel – Ruhlsdorf – Strausberg – Gewerbepark. In der Zeit von 9.20 Uhr bis zum Ende der Rennen gegen 15.30 Uhr kommt es auf Grund von behördlichen Auflagen im Interesse der Sicherheit der Sportler zu Verkehrseinschränkungen.

Vereinshöhepunkt steht bevor

"Das ist ein ungemein großer Aufwand, den wir für das Rennen betreiben", erklärt Vereins-Chef Matthias Behr. "Wir haben aber in diesem Jahr einige zusätzliche Sponsoren finden können und sind daher guter Dinge, dass unsere Rennen auch angemessen ausgetragen werden. Wir freuen uns alle auf diesen Vereinshöhepunkt."

Sponsoren waren auch ein großes Thema für den Umzug des Vereins, der auf dem Gelände des Sport- und Erholungsparks (SEP) von Strausberg gelang. "Wir haben ein lange leer stehendes Gebäude bekommen und dieses wurde mit zahlreichen Helfern und auch Geldgebern eingerichtet", sagt Matthias Spitzbarth, der seit vielen Jahren im Verein vorrangig als Nachwuchstrainer tätig ist. Bei einem Rundgang durch das Gebäude zeigt er den neuen großen Trainingsraum mit den Rollen-Trainingsrädern. "Vor allem für das Wintertraining haben wir nun richtig gute Bedingungen. Auf knapp 60 Quadratmetern können wir sogar ein gemeinsames Training organisieren", sagt Spitzbarth.

Rarität hängt an der Wand

Weiter geht es zu den Lagerräumen, in denen die Trainingsräder des Vereins und diverse Ersatzteile stehen. Ein Werkstattbereich und neu eingerichtete sanitäre Anlagen sowie eine Küche gehören zum Gesamtkomplex. Ein Schmuckstück ist der Versammlungs- und Besprechungsraum geworden. Und dort hängt eine Rarität und der  Stolz des Vereins an der Wand: Ein historisches Rennrad, mit dem der Strausberger Gerhard Kondziela noch unterwegs war. "Damals waren die Felgen noch aus Holz gefertigt", weiß Matthias Spitzbarth zu berichten. "Es waren mehrere Wochenenden notwendig. Doch gerade bei diesen Arbeiten hat sich gezeigt, dass die Vereinsmitglieder auch neben dem Sport zusammenhalten können."

Der Jüngste ist sieben Jahre

Knapp 60 Mitglieder hat der Verein heute. Zurzeit trainieren 22 Kinder im Alter von sieben bis 16 Jahren mit unterschiedlichem Leistungsniveau beim 1. RSC Straus­berg. Eingeteilt sind diese Sportler in der Straßensaison in vier verschiedenen Trainingsgruppen. Dafür stehen ehrenamtlich vier Trainer und ein Mechaniker zur Verfügung. Die jungen Sportler trainieren in der Regel zweimal in der Woche. Die Neueinsteiger treffen sich einmal in der Woche.

Apropos Neueinsteiger: Einer der Jüngsten im Verein ist derzeit Hugo Ahlborn, der mit seinem Vater Patrick zum Training kommt. Der siebenjährige Schüler aus Eggersdorf fühlt sich auf dem Rennrad, das auf seine Größe eingestellt wurde, schon richtig wohl. Noch dreht er die ersten Runden auf dem SEP-Gelände. Es wird eventuell nicht mehr lange dauern, bis er dann selbst mit dem markanten orange-grünen Trikot des 1. RSC Strausberg fährt.

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