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Karate
Brandenburger KSV richtet Landesmeisterschaft aus

In der Kata blieb Thore Tschenisch ohne Punkte, weil er die Verbeugung vergaß, im Kumite entschädigte er sich mit Gold.
In der Kata blieb Thore Tschenisch ohne Punkte, weil er die Verbeugung vergaß, im Kumite entschädigte er sich mit Gold. © Foto: ter
Ingo Lorenz\MOZ / 16.09.2019, 15:30 Uhr - Aktualisiert 16.09.2019, 16:18
Brandenburg Am vergangenen Sonnabend fanden in der Stadt Brandenburg die offenen Karate-Landesmeisterschaften des Landes Brandenburg mit 270 Sportlern aus 41 Vereinen statt. Da es sich um eine offene Landesmeisterschaft handelte, kamen die Wettkämpfer unter anderem aus Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen.

Eröffnet wurden die Landesmeisterschaften durch den Präsidenten des Brandenburger Stadtsportbundes Werner Jumpertz, der Präsidentin des KDB Manja Lenk und dem Präsidiumsmitglied des KDB Ingo Lorenz.

Im Bereich Kata gab es eine Neuerung. Das bisherige Flaggen- Bewertungssystem wurde nicht mehr angewandt, sondern das neue Punktesystem nach aktuellen DKV-Regeln. Diese Umstellung hatte nun ihr Debüt und verursachte bei den Karatekas auch einige Unsicherheiten, die bis zu Disqualifizierung führten. So vergaßen Samane Lalali und Thore Tschenisch vom 1. Brandenburger  KSV die Verbeugung an entsprechender Stelle und die Punkte waren futsch, was aber auch einigen Jugendlichen aus anderen Vereinen widerfuhr.

In der Kata starten erstmalig in einer Landesmeisterschaft die Schüler Jamie Frauböse, Stella Vogel und Mira Kühn. Für sie hieß es einfach Erfahrungen sammeln. Schon Wettkampferprobt waren Steven Goldmann, Kempes Poenaru und Aleksej Vald. Ihnen gelang es im Pool von acht Kata-Teams sich die Silbermedaille zu sichern. Im Einzel holte Kempes ebenfalls die Silberne.

Im Kumite räumte der 1, BKSV kräftig ab. Allen voran die Geschwister Gina-Marie und Marvin Mauer. Gina schickte ihre Gegnerin mit einem 8:0 vorzeitig von der Matte. Das gleiche bei Marvin. Hier wurde der Kampf abgebrochen, da ein Zuki von Marvin den Gegner ausknockte. Beide holten somit den Landesmeistertitel.

Im Bereich Herren – 60/ - 67 Kilo trafen die Vereinskameraden Amr Hawout und Nick Novik aufeinander. Der Kampf war ausgeglichen und endete unentschieden. Amr bekam per Kampfrichterentscheid den Sieg zugesprochen. Beide starteten noch in einer weiteren Kategorie und holten sich hier die Bronzemedaille.

Florian Misrea startete ebenfalls in zwei Kategorien und holte sich jeweils den Landesmeistertitel. Freuen konnte sich Louis Dommsch. Er ging bei der Jugend – 63 Kilo an den Start und gewann die silberne Medaille. Vanessa Lorenz holte bei der Jugend - 47/ - 54 Kilo die Goldmedaille genauso wie Emely Beinhoff in der Klasse + 49 Kilo. Thore Tschenisch gewann den Titel in der Kategorie Schüler – 38/ - 44 Kilo. Hamza Hasan erkämpfte sich Gold in der Kategorie Schüler - 49 Kilo. Ebenfalls Gold ging an Jan Oswald bei Schüler – 38 Kilo.

Bei den jüngsten 1. BKSV-Wettkämpfern erlitt Steven Goldmann in der Vorrunde durch einen Fußtritt eine Verletzung. Dennoch ging er wieder auf die Matte und wurde mit einer Bronzemedaille belohnt. Enttäuscht hatte Kempes Poenaru. Er blieb weit unter seinem Leistungsvermögen und musste sich mit Platz 5 zufriedengeben. Eine Silbermedaille holte sich Aleksej Valt.

Insgesamt war der 1. BKSV mit 17 Karatekas an den Start gegangen und holte in Kumite und Kata zusammen zehn Gold-, vier Silber- und drei Bronzemedaillen. Im Ranking dieser Landesmeisterschaft belegten sie den ersten Platz aller gestarteten Vereine.  Auch wenn das ein Erfolg war, so ist auch Manöverkritik angesagt, da die Leistungen bei einigen zu wünschen übrigließen, darin waren sich nach dem Wettkampf die Trainer Marvin Mauer, Gina-Marie Mauer, Axel Kunze und Ingo Lorenz einig.

Ein großes Dankeschön an die Vereinsmitglieder und Eltern, die im Hintergrund wuselten, organisierten und die über 300 Anwesenden versorgten. Ebenfalls einen Dank an das Umzugsunternehmen Uwe Scheinpflug, das unentgeltlich einen Transporter zur Verfügung stellte.

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