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Handball
HCN putzt Wusterwitz von der Platte

Langes Eck anvisiert: HCN-Linksaußen Jonas Simon ärgerte sich nach der Partie über seine geringe Wurfausbeute. Zu oft scheiterte er am Wusterwitzer Torwart Markus Quitzdorf. Die Neuruppiner siegten dennoch 27:18. Weitere Bilder auf www.moz.de.
Langes Eck anvisiert: HCN-Linksaußen Jonas Simon ärgerte sich nach der Partie über seine geringe Wurfausbeute. Zu oft scheiterte er am Wusterwitzer Torwart Markus Quitzdorf. Die Neuruppiner siegten dennoch 27:18. Weitere Bilder auf www.moz.de. © Foto: Gunnar Reblin
Gunnar Reblin / 21.10.2019, 06:30 Uhr - Aktualisiert 21.10.2019, 10:16
Neuruppin (moz) In der Schlussphase durften noch einmal die jungen Wilden beim HC Neuruppin zeigen, was sie drauf haben. Einer von ihnen, Lennard Mathiske, machte auf sich aufmerksam.

Er wuchtete die Kugel noch dreimal ins Netz. Sehr zur Freude der Neuruppiner Trainer Michael Drefahl und Christian Will. Zuvor hatte mit Till Winkelmann ein anderes "großes Talent", wie Will anmerkte, wichtige Akzente gesetzt und mitgeholfen, einen am Ende ungefährdeten 27:18 (11:9)-Heimsieg gegen Blau-Weiß Wusterwitz einzufahren. Michael Drefahl resümierte: "Pflichtaufgabe erfüllt. Es war ein Gegner, den man einfach schlagen muss."

Neuruppiner Handballer siegen souverän in der Verbandsliga
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HCN bezwingt Wusterwitz

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Zugleich wurde die "schwarze Serie gegen Angstgegner Wusterwitz (zuletzt nur ein Punkt aus sechs Spielen) beendet. Was ihm allerdings nicht gefiel, waren die vielen Fehlwürfe, die seine Schützlinge produzierten. "Wir haben viel zu viel weggeworfen." Dazu muss auch erwähnt werden, dass Wusterwitz mit Markus Quitzdorf einen starken Keeper zwischen den Pfosten stehen hatte. Er hielt sein Team zumindest ansatzweise im Spiel. Nach einer ansprechenden ersten Hälfte brachen die Gäste jedoch im zweiten Durchgang völlig ein.

In einer konfusen Anfangsphase hatte Irek Kaczmarczyk den HCN nach 4:52 Minuten mit 1:0 in Führung geworfen. Mit einer 6:0-Deckung wurden die Wusterwitzer zu Fehlern gezwungen. Aus dem Rückraum drohte keine Gefahr. Ruckzuck zogen die Hausherren auf 7:1 davon. Doch dann ließen sie genau das Tempo im Spiel vermissen, was die Trainer gefordert hatten. "Es ist einfach ein unbequemer Gegner, der liegt uns nicht", so Christian Will. Die erfahrenen Wusterwitzer kämpften sich zurück.

Nach der Pause hinterließ das Spiel von Jungspund Winkelmann mehr Licht als Schatten. Er traf vor dem Tor die richtigen Entscheidungen. Und hinten war einmal mehr Maik Berger eine Bank. Der HCN-Torwart fischte etliche Bälle weg. Auf Wusterwitzer Seite ruckten lediglich Dayan Schulze (Mitte) und Thomas Müller (Rechtsaußen) mal an. Zu wenig, um die Neuruppiner nervös zu machen.

Statistik zum Verbandsliga-Match

HC Neuruppin -BW Wusterwitz 27:18 (11:9)

Zuschauer: 148Torfolge: 7:1 (13.), 8:7 (20.), 11:9 (30.), 16:11 (41.), 20:15 (52.), 27:18 (60.)

HCN: Berger, Plötz - Kehnscherper (3), Simon (3), Koall, Lück (5/1), Winkelmann (4), Kühne, Mathiske (3), Höpstein, Nietzel (3), Horsford, Bukowski (1), Kaczmarczyk (5/3)Wusterwitz: Markus Quitzdorf - Moehring, Hempel (3), Dahms, Müller (4), Manuel Quitzdorf, Hanke, Schulze (7/2), Wollweber, Pfeil (3), Meister (1)⇥gü

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