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Fußball
Schönower SV siegt gegen den FC Einheit Grünow

Schönows Felix Seidel (links) versucht, sich gegen Matthias Manteufel zu behaupten.
Schönows Felix Seidel (links) versucht, sich gegen Matthias Manteufel zu behaupten. © Foto: Carola Voigt
Jürgen Kern / 03.12.2019, 06:00 Uhr
Schönow Zwischen den alten Rivalen war es nicht gerade ein Freundschaftsspiel, sondern ein rasantes Kampfspiel über die ganzen 90 Minuten. Grünow trat selbstbewusst mit dem 3:2-Vorjahressieg in Schönow und mit dem aufbauenden ersten Saison-Erfolg gegen die Füchse auf. Aber auch Schönow hatte einen Motivationsschub erhalten, denn Joachimsthal musste die in der Vorwoche errungenen Punkte wegen des unberechtigten Mitwirkens eines Spielers an Schönow abgeben.

Die Partie begann mit einer gefährlichen Flanke von Wojciech Szczupakiewicz, der schon in der 15. Minute verletzt ausschied und zwei Unsicherheiten von Ronny Wittenberg, der ansonsten immer die Zuverlässigkeit in Person bei Grünow ist. Nach dem gefährlichen Freistoß von Tony Oppelt prüfte Dariusz Szmulski den Grünower Keeper Kevin Manteufel, der mit den Fäusten klärte. Nach einer Ecke war dann Oppelt in günstiger Position. Der Schönower Schlussmann Maurice Bäuerle sagte hinterher, dass diese erfolgreiche Parade für ihn die wichtigste im ganzen Spiel gewesen sei (14.). Grünow spielte sehr ordentlich mit. Von der 24. bis zur 29. Minute trat Spezialist Oppelt drei seiner hochbrisanten Freistöße. Beim dritten wurde Sebastian Koschel wegen Torwartbehinderung zurückgepfiffen. Auf SSV-Seite hatte nun wieder die arglose Spielerei in der eigenen Hälfte begonnen, was Coach Tino Krause in der Pause zu einer Kabinenpredigt erster Güte trieb.

Nach einem Tatarczuk-Pass sprang Szmulski der Ball etwas zu weit vom Fuß, Manteufel lief jedoch nicht sofort heraus und das 1:0 (42.) war so für Szmulski kein Problem.

Druck durch SSV-Jungspieler

Nach der Kabinenansprache war eine neue Entschlossenheit der Schönower zu spüren. Zwei Youngster setzten sich in Szene. Felix Seidel mit langem Ball auf Lukas Drews, der schob auf Torjäger Szmulski und so war das 2:0 im Kasten (53.). Danach wurde das Spiel etwas rustikaler, ohne dass es in Richtung unsportlich abglitt. In der 70. Minute sah Wittenberg nur Gelb für sein "liebevolles" Herunterreißen von Szmulski. Schönow kam immer besser ins Spiel. Plötzlich hatte auch Dogan Böttcher seine Präzision mit einem Pass auf Szmulski wiedergefunden (72.), doch der vergab. Böttcher spielte Tatarczuk an, der auf Szmulski ablegte. Der umspielte noch Manteufel und jagte den Ball zum 3:0 in die Maschen (78.).

Als Maik Zachowski Christopher Löhrs nicht regelgerecht stoppen konnte, gab es Elfmeter, den Oppelt zum 3:1 nutzte (83.). Dass ihm das als Einwechsler für den bis dahin überzeugenden Henrik Engelmann noch einmal passierte, und er seiner Elf damit völlig unnützen Nervenkitzel verschaffte, war einfach nicht nachvollziehbar. Diesmal erwies sich Bäuerle als Elfmeter-Killer, denn er lenkte den Strafstoß von Oppelt zur Ecke. Die Schlussphase wurde noch einmal hektisch, aber es blieb friedlich.

Schönow: Maurice Bäuerle – Felix Seidel, Emil Dabrowski, Henrik Engelmann, Piotr Grabarczyk, Bartosz Tatarczuk, Sebastian Koch, Dariusz Szmulski, Robert Jung, Wojciech Szczupakiewicz (15. Dogan Böttcher), Lukas Drews

Grünow: Kevin Manteufel – Ronny Wittenberg, Tony Oppelt, Jonny Richter, David Hinz (46. Justin Meyer), Christopher Löhrs, Sebastian Koschel, Phillip Thiele, Matthies Manteufel, Matthias Sieg, Igor Meder

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