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Fußball
Pinnow spielt nur Remis in Lützlow

Im letzten Spiel zufrieden: Pinnows Trainer David Schrödter (links) mit Tobias Schmock, der diesmal fehlte.
Im letzten Spiel zufrieden: Pinnows Trainer David Schrödter (links) mit Tobias Schmock, der diesmal fehlte. © Foto: Carola Voigt
Kevin Wilke / 03.12.2019, 11:00 Uhr
Pinnow Vor dem Spiel musste Pinnows Coach David Schrödter mächtig improvisieren. Insgesamt acht potenzielle Startelf-Spieler fielen aus. So kam es, dass gleich vier Debütanten zum Einsatz kamen. Neuzugang Fabian Sabitzer startete sogar in der Verteidigung. Sebastian Engel und Marcus Hoffmeister kamen genauso in Halbzeit 2 zum Einsatz, wie Youngster Jonas Kriese. Kriese wurde erst im November 18 Jahre und spielte bislang mit Gastspielgenehmigung im Landesliga-Team der Schwedter A-Junioren.

Vier Debütanten in SVP-Startelf

In ungewohnter Aufstellung und auf einem schwer zu bespielenden Platz in Lützlow kam der SV Pinnow schwer in Gang. Einen Fehler im Aufbauspiel bestraften die Platzherren in der fünften Minute prompt mit dem Führungstreffer. Felix Marschke schlenzte den Ball über Keeper Kevin Wiesner hinweg ins Tor (1:0). Auch danach war den Pinnowern anzumerken, dass ein paar Prozentpunkte im Einsatz fehlten. Ungewohnt viele Fehlabspiele im Aufbau machten es den Gramzowern leicht, zu Kontern zu kommen. In der 32. Minute hatte Robin Sy dann im Strafraum zwar einige Pinnower Gegenspieler um sich herum, da sie ihn aber nur zögerlich angriffen, konnte er sich den Ball zurechtlegen und sehenswert in den rechten Dreiangel schlenzen (2:0).

Pinnow schien nun aber endlich wach geworden zu sein und kam noch vor der Halbzeit zum Anschlusstreffer. Patrick Höfert bediente Eshagh Bayani in den Lauf und der wieselflinke Offensivspieler schloss erfolgreich ins lange Eck ab (2:1/43. Minute).

Mehr Chancen in Halbzeit 2

In der ersten Halbzeit ging es vor den Toren noch recht verhalten zu. Die zweiten 45 Minuten hielten mehr Chancen für die 40 Zuschauer bereit. Gramzow traf zweimal den Pfosten mit Fernschüssen. Der SVP wurde nun auch endlich gefährlicher. Mehr als der Ausgleich durch Bayani, der in der 73. Minute aus dem Gewühl heraus mit seinem schwächeren linken Fuß traf, sprang aber nicht heraus. Coach Schrödter war nach dem Spiel zufrieden, dass aufgrund der Steigerung im zweiten Durchgang noch ein Punkt gesichert werden konnte und lobte die Einsatzbereitschaft seiner "Debütanten".

Nun steht den Pinnowern eine lange Winterpause bevor, die zum Regenerieren genutzt werden muss. Ganz ohne Wettkampf geht es natürlich nicht. Am 27. Dezember steht das Uckermark-Hallen-Masters auf dem Plan.

Pinnow: Kevin Wiesner – Fabian Sabitzer, Philip Hermann, Siaka Gikineh, Rick Neßler (65. Marcus Hoffmeister), Kevin Langbecker, Marvin Hilges (80. Jonas Kriese), Lukas Theel, Eshagh Bayani, Patrick Höfert, Tino Graunke (55. Sebastian Engel)

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