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Fußball
Interne Trainer-Lösung bei Union Klosterfelde

Britta Gallrein / 20.05.2020, 05:30 Uhr
Klosterfelde (MOZ) Brandenburgligist Union Klosterfelde hat sich für eine interne Trainer-Lösung entschieden. Norman Jechow und Jan Hübner werden das neue Trainer-Gespann für den Verein an der Mühlenstraße. Die beiden gehörten schon unter Cheftrainer Gerd Pröger zum Trainerstab.

Erst kürzlich hatte der Verein, der noch im Januar eine Weiterverpflichtung von Gerd Pröger in der neuen Saison angekündigt hatte, diese Zusage überraschend zurück gezogen. Nachdem sich große Teile der Mannschaft gegen den 65-Jährigen ausgesprochen hatten, musste Pröger gehen.

Man habe einige Anfragen von Trainern gehabt, so Union-Präsident Rolf Weinhold. "Aber wir werden mit Norman Jechow und Jan Hübner in die neue Saison gehen." Bis zum 30. Juni gehört auch Dirk Dittrich mit zum Trainerstab. Er wird dann jedoch stärker in seine Arbeit beim 1. FC Union Berlin eingebunden sein und daher ausscheiden.

"Ich habe vollstes Vertrauen, dass wir erfolgreich sein werden und dass dieser Trainerwechsel neuen Enthusiasmus hervor rufen wird bei den Spielern", so Teammanager Jan Hübner, der im Besitz der B-Lizenz ist. Man sei, erklärt Hübner, aber noch auf der Suche nach einem Co-Trainer.

Kader formiert sich

Unterdessen formiert sich der Kader des Brandenburgligisten. Zugesagt für die neue Saisopn haben bereits: Felix Klaka, Morten Jechow, Dennis Tietz, Alexander Kraatz, Tim Borchert, Steven Nowark und Eric Woiton, erklärt Jan Hübner. Mit den übrigen Spielern werden derzeit Gespräche geführt.

Zwei Abgänge stehen allerdings auch schon fest. Nicht mehr dabei sind die Brüder Dennis und Justin Aerts. Für Innenverteidiger Dennis Aerts geht es gleich drei Spielklassen tiefer: in die Kreisoberliga zur Rot-Weiß Schönow. "Meine Lebensumstände haben diesen Schritt nötig gemacht", so Dennis Aerts. "Meine Frau und ich erwarten Mitte August unser zweites Kind. Um den Hausfrieden zu wahren, war es nicht mehr möglich, neben dem Studium auch noch dreimal pro Woche zum Training nach Klosterfelde zu fahren. Und wenn ich etwas mache, mache ich das zu 100 Prozent, deshalb musste ich aufhören." Aerts kann nun die 500 Meter von seinem Haus zum Sportplatz in Schönow mit dem Fahrrad zurück legen. Training ist in der Kreisoberliga nur zweimal pro Woche.

Die Schönower haben ihn vor allem aber mit ihrem Konzept überzeugt. "Es gibt zum Beispiel eine App-basierte Lösung, wenn man mal nicht zu Training kommen kann – das ist eine gute Sache."

Die Schönower Kicker bekommen Trainingspläne und können ihre Läufe direkt in einer App speichern, so dass ihre Leistungen vom Trainer überprüft werden können. "Mich hat das und das ganze Drumherum so überzeugt, dass ich mir gar keine Angebote von anderen Vereinen mehr angehört habe", berichtet Dennis Aerts.

Weiterer Vorteil für ihn: Er kann wieder gemeinsam mit seinem Bruder Justin spielen, der ebenfalls von Klosterfelde zurück nach Schönow wechselt. Erst vor einem Jahr war es für den 23-jährigen Offensivspieler von Schönow nach Klosterfelde gegangen. In der Brandenburgliga konnte Justin Aerts, der auch Verletzungspech hatte, aber nie so richtig Fuß fassen.

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