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Die Pfunde auf der Bank

Warten auf den Lindower Eckball: Im Unioner Fünfmeterraum wurde es sehr eng, als Jannis Steinke, Markus Filarski, Dustin Wolter, Lavdrim Daut, Sebastian Miessner und Robert Hinkelmann (von links) Torwart Benjamin Hilbert die Sicht versperrten.
Warten auf den Lindower Eckball: Im Unioner Fünfmeterraum wurde es sehr eng, als Jannis Steinke, Markus Filarski, Dustin Wolter, Lavdrim Daut, Sebastian Miessner und Robert Hinkelmann (von links) Torwart Benjamin Hilbert die Sicht versperrten. © Foto: MZV
Matthias Haack / 19.11.2017, 20:38 Uhr
Neuruppin (RA) Ein Luxusproblem ist das ganz sicher nicht, aber zum Nachdenken regt es allemal an: Union Neuruppin hat am Sonnabend dank seiner starken Bank das Derby der Fußball-Landesklasse gegen Lindow mit 1:0 gewonnen.

In einem auf mäßigem Niveau ausgetragenen Herbstspiel bewies das Trainerduo Stephan Ellfeldt/Rene Schmidt das "feine Händchen für Wechsel". Nicht dass die drei Ausgewechselten aus der Reihe der Enttäuschenden scherte, vielmehr bescherte der frische Wind dem Unioner Spiel einen Auftrieb.

Zunächst musste Abwehrchef Michael Engel raus (52.). Er klagte über eine verhärtete Wade. Steven Damis kam rein und brachte mit seinem Zweikampfverhalten jene Einstellung auf den Platz, die Union eine knappe Stunde hat vermissen lassen. Allein wie er den am linken Flügel durchgebrochenen Tom Pahl einholte, stellte und sich vor den verdutzten Lindowern mit breiter Brust aufbaute, das gab ein Signal für seine Mannschaft (61.). Nach 76 Minuten entschieden sich Ellfeldt/Schmidt für Lars Pickert und Kevin Kurth, die die verdammt blasse Offensive mit Leben füllen sollten. Auch dies fruchtete. Mehr und mehr verlagerte sich das Geschehen in die Nähe des Lindower Strafraumes, weil Union andere Laufwege fand. Kaum auf dem Rasen, fing sich Lars Pickert eine Gelbe Karte ein. Wieder ein Signal. Ellfeldt: "Ihn hatte von der Bank angekotzt, dass seine Mannschaft zu passiv war. Zwei, drei Aktionen, mit denen er der Mannschaft dann zeigte: Jungs, so läuft es. Solche Typen brauchst Dun halt." Eigentlich wollte Pickert gar nicht spielen, aber er "steht halt für diese Mannschaft ein", lobte der Trainer seinen Routinier.

Die Entscheidung in einem zähflüssigen Match fiel durch ...

Mehr zum Spiel steht in der Montagausgabe des Ruppiner Anzeigers.

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