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DFB-Verteidigerin
Carolin Simon: Werden auch für Dzsenifer Marozsan spielen

Hofft nach dem Ausfall von Dzsenifer Marozsan auf eine Reaktion des gesamten Teams: Carolin Simon.
Hofft nach dem Ausfall von Dzsenifer Marozsan auf eine Reaktion des gesamten Teams: Carolin Simon. © Foto: Armin Weigel/dpa
DPA / 12.06.2019, 09:31 Uhr - Aktualisiert 12.06.2019, 09:33
Valenciennes (dpa) Die deutsche Fußball-Nationalspielerin Carolin Simon hofft nach dem Ausfall von Spielmacherin Dzsenifer Marozsan auf eine Reaktion der gesamten Mannschaft.

"Dzseni ist eine Spielerin mit unglaublichen Fähigkeiten. Ich sehe ja jeden Tag im Training, was sie kann. Wir müssen versuchen, ihren Ausfall als Team zu kompensieren. Und wir werden gerade auch für sie spielen", sagte Simon in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Simon und Marozsan stehen beim Champions-League-Sieger Olympique Lyon unter Vertrag. Marozsan fällt mindestens für den Rest der Vorrunde wegen eines Zehenbruchs aus.

Auch Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg bedauert das Vorrunden-Aus von Marozsan zutiefst. "Mir tut es persönlich unendlich leid. Wenn man sieht, wie sehr sie sich auf diese WM in Frankreich gefreut hat", sagte die 51-Jährige im ARD-Morgenmagazin. Erst im "zweiten Schritt" habe sie darüber nachgedacht, was der Ausfall der Mittelfeldspielerin von Olympique Lyon für ihre Mannschaft bedeute.

Voss-Tecklenburg ist sicher, dass die 27-Jährige die Verletzung überwinden und nach vorne schauen wird. "Sie ist auf dem Weg, das positiv zu gestalten und den Glauben nicht zu verlieren, in das Turnier zurückzukommen. ARD-Frauenfußball-Expertin Inka Grings appelliert an das DFB-Team, den Marozsan-Ausfall schnell beiseite zu schieben. "Klar, es ist tragisch. Aber davon geht die Welt nicht unter. Jetzt kommen andere Spielerinnen rein und bekommen ihre Chance. Es gilt, jetzt als Mannschaft eine Reaktion zu zeigen", sagte die ehemalige Nationalstürmerin.

Am Mittwochabend (18.00 Uhr/ZDF und DAZN) trifft die deutsche Nationalmannschaft in ihrem zweiten Spiel der Gruppe B in Valenciennes auf Spanien und will auch ohne Marozsan den zweiten WM-Sieg einfahren. Zum Vorrundenabschluss ist WM-Neuling Südafrika am 17. Juni in Montpellier der Gegner.

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