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Fußball
Fürstenwalder Defizite im Abschluss

Energisch: Fürstenwaldes Kemal Atici (in Weiß) beim Kopfballduell mit dem Zehlendorfer Lenny Stein
Energisch: Fürstenwaldes Kemal Atici (in Weiß) beim Kopfballduell mit dem Zehlendorfer Lenny Stein © Foto: Martin Ramos
Martin Ramos / 22.07.2019, 02:15 Uhr
Berlin Die Generalprobe für den scharfen Saisonstart in der Regionalliga Nordost endete für den FSV Union Fürstenwalde am Sonnabend mit einem Remis. Beim NOFV-Nord-Oberligisten Hertha Zehlendorf egalisierte Jason Rupp zwei Minuten vor dem Ende den Rückstand durch Hrachik Gevorgyan (54.).

Die Gäste waren die gesamte Partie über das spielbestimmende Team – was hakte, war die Chancenverwertung. Bereits nach Mitte der ersten Halbzeit kamen die Fürstenwalder immer wieder gefährlich vor das Tor der Berliner, aber Tim Häußler (24.), Kimmo Hovi (26.), Nils Stettin (28.), Mateusz Ciapa (32.), Joshua Putze (34.) und Patrick Brendel (42.) scheiterten an der dicht stehenden Hertha-Abwehr oder an Keeper Philip Sprint. Die Zehlendorfer hatten zwar ebenfalls ihre Möglichkeiten, agierten vor dem Tor aber meist zu langatmig und ohne Konsequenz.

Auch in Halbzeit zwei haperte es bei den Gästen an der Durchschlagskraft. Besser machten es die Hausherren mit einem Konter. Sie kamen schnell über die rechte Seite, wo der Ball ins Zentrum zu Sebastian Huke kam, der sich um seinen Gegenspieler drehte und den mitgelaufenen Gevorgyan bediente, der nur einzuschieben brauchte.

Den Ausgleich hatte Kemal Atici auf den Fuß, der nach einem sehenswerten Zusammenspiel den Ball neben das Tor beförderte (69.). Gefährlich wurde es meist nur, wenn die Fürstenwalder chnell spielten. So konnten sie sich kurz vor Schluss wenigstens noch mit den Ausgleich belohnen. Die Zehlendorfer spielten sich den Ball zu, wobei Torwart Sprint den schwachen Rückpass zu Luca Schulz beförderte, der direkt zu Rupp flankte, der wiederum ins leere Tor köpfte.

Jetzt Training bis zum Start

"Das Spiel war noch mal wichtig. Vor allem haben wir Defizite im Abschluss gezeigt, hatten aber genug Chancen, das Spiel rechtzeitig in die richtige Richtung zu drücken", analysierte Matthias Maucksch. "Im Endeffekt sind wir durch den zweiten Angriff der Berliner in Rückstand geraten und dann dem Ergebnis hinterhergelaufen. Es gibt noch genug Arbeit im taktischen Bereich", betonte der Fürstenwalder Trainer. In dieser Woche wird von Dienstag bis Donnerstag noch je zweimal trainiert, am Freitag einmal. "Meuselwitz wird kein einfacher Gegner. Aber wir fahren natürlich dorthin, um auch etwas mitzunehmen."

FSV Union Fürstenwalde: David Richter (61. Ruslan Yefanov/Testspieler) – Ingo Wunderlich (61. Toby Wang/A-Junior), Peter Köster (46.Hendrik Kuhnhold), Patrick Brendel (61. Niklas Thiel), Tim Häußler (61. Can Cinar) – MateuszCiapa (46. Lukas Stagge), Joshua Putze (61. Jason Rupp) – Paul Maurer (61. Luca Schulz), Kimmo Hovi (61. Kemal Atici), Darryl Geurts (61. MirkoMarulli) – Nils Stettin (46. Franz Hausdorf)

Schiedsrichter: Felix Lang (Berlin) – Zu-schauer: 21

Testspiele anderer Regionalligisten

Ergebnisse vom Wochenende:Lok Stendal – Optik Rathenow 1:3,FSV Wacker Nordhausen – Hannover 96 II (U 23) 3:2, FC Carl-Zeiss Jena II– VfB Auerbach 0:4, Berliner AK –Tennis Borussia 1:0, SV Lichtenberg 47 – Oranienburger FC Eintracht 6:1,BFC Dynamo – Blau-Weiß Berlin 3:1,1. FC Lok Leipzig – Wuppertaler SV 1:3, Energie Cottbus – Spartaks Jurmala 4:1, ZFC Meuselwitz – Wacker Nordhausen II 3:1, SC Staaken – VSG Alt-glienicke 1:5, Chemie Leipzig – FCInternational Leipzig 1:2

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