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Coronavirus-Krise
Gehaltsverzicht auch bei 1899 Hoffenheim

Benjamin Hübner ist der Kapitän von 1899 Hoffenheim.
Benjamin Hübner ist der Kapitän von 1899 Hoffenheim. © Foto: Tom Weller/dpa
DPA / 01.04.2020, 14:30 Uhr - Aktualisiert 02.04.2020, 20:15
Zuzenhausen (dpa) Bei der TSG 1899 Hoffenheim hat wegen der Coronavirus-Krise die Geschäftsführung mit den Lizenzspielern, dem Trainerteam und den Direktoren einen Gehaltsverzicht beschlossen. Das teilte der Fußball-Bundesligist mit.

Zuvor hatte der Club bereits einen Hilfsfonds aufgelegt, um Partner, deren Existenz unmittelbar mit dem Spielbetrieb der Bundesliga zusammenhängt, sowie auch wichtige Einrichtungen, Institutionen oder Sportclubs in der Rhein-Neckar-Region im Bedarfsfall zu unterstützen.

"Wir haben uns dank der sportlichen Erfolge und einer weitsichtigen Planung in den vergangenen Jahren ein finanzielles Polster geschaffen, das die TSG Hoffenheim gerade in solchen Krisenzeiten in die Lage versetzt, nicht unter Druck handeln zu müssen", erklärte der auch für die Finanzen zuständige Geschäftsführer Frank Briel. "Dennoch wollten wir uns auf diese Position nicht zurückziehen. Ein "Weiter so" oder "business as usual" darf und kann es da nicht geben."

Auch die Bundesligaprofis wollen in der Krisensituation etwas beisteuern. "Wir sind in den vergangenen Jahren auch aufgrund unserer sportlichen Erfolge im gesamten Club in den Genuss einiger Privilegien gekommen. Nun ist es geboten, etwas zurückzugeben", sagte Kapitän Benjamin Hübner. Teile des Geldes durch Gehaltsverzicht sollen in den TSG-Hilfsfonds fließen.

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