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DOSB-Präsident
Hörmann zu Cas-Urteil zu Man City: "Ein Schlag ins Gesicht"

Gefällt der Cas-Freispruch für Man City gar nicht: DOSB-Präsident Alfons Hörmann.
Gefällt der Cas-Freispruch für Man City gar nicht: DOSB-Präsident Alfons Hörmann. © Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
DPA / 22.07.2020, 13:21 Uhr - Aktualisiert 30.07.2020, 12:08
Berlin (dpa) DOSB-Präsident Alfons Hörmann (59) hat den Europapokal-Freispruch für den englischen Fußball-Spitzenclub Manchester City scharf kritisiert.

"Nach allem, was mir an Informationen vorliegt, ist das ein Schlag ins Gesicht für all diejenigen, die um die Fairness im Sport kämpfen", sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes dem Portal "Sportbuzzer". Das sei nicht das, "was ich als Idealbild für die Zukunft des Sports sehe. Das ist ein gekaufter Sport. Solch eine Entwicklung, die jetzt leider sogar von Gerichtsseite bestätigt wurde, findet keine Akzeptanz in der Gesellschaft."

Der Internationale Sportgerichtshof Cas hatte am 13. Juli die Sanktion der Europäischen Fußball-Union, die neben dem Europapokal-Ausschluss der Citizens für zwei Spielzeiten auch 30 Millionen Euro Geldstrafe vorsah, aufgehoben. Übrig blieb lediglich eine Strafzahlung in Höhe von zehn Millionen Euro. Die angeblichen Verstöße gegen die UEFA-Finanzregeln (Financial Fair Play) seien nicht ausreichend bewiesen oder verjährt, teilte der Cas mit. Eine detaillierte Urteilsbegründung wird noch erwartet.

© dpa-infocom, dpa:200722-99-884320/2

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