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Teilnehmer der Ferienfreizeit in Schweden bedanken sich für die Unterstützung und berichten von ihren Erlebnissen

Schwedenreise
Köttbullar nach dem Gottesdienst

Kostproben: Luca und Mika Seemer (hinten) verteilten Köttbullar an Gäste des Schweden-Gottesdienstes
Kostproben: Luca und Mika Seemer (hinten) verteilten Köttbullar an Gäste des Schweden-Gottesdienstes © Foto: MOZ/Anett Zimmermann
Anett Zimmermann / 24.10.2017, 06:19 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) Schwedische Flaggen in Blau mit gelben Kreuzen hingen am Sonntagnachmittag in der Bad Freienwalder St. Nikolaikirche und prangten auch auf den Programmen des Gottesdienstes. Ein Korb mit schwedischen Keksen durfte ebenfalls nicht fehlen. Mit dem Gottesdienst wollten sich die 29 Teilnehmer der zweiwöchigen Sommerfreizeit der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Freienwalde bei ihren Unterstützern bedanken und über ihre Erlebnisse berichten.

Einige der Jugendlichen hatten sogar die Chance, vergessene Socken, Boxershorts, Handtücher oder auch ein paar Schuhe wieder an sich zu nehmen. Die Sachen, die auf einem Tisch bereit lagen, seien - bis auf die Schuhe - frisch gewaschen, hieß es.

Pfarrer Björn Ferch überraschte die Besucher mit einigen Brocken auf Schwedisch und dankte den Eltern für "ihre tollen Kinder," die sie den Betreuern anvertraut hatten. Stellvertretend für alle Unterstützer der Fahrt bat der Pfarrer dann unter anderem Christian Brunnert von der Kirchengemeinde nach vorn, dazu Marlies Sydow, Leiterin der Laurentiusschule, und Christine Marx, die kürzlich in den Ruhestand verabschiedete Leiterin der Stephanus-Werkstätten. Laurentiusschule und Stephanus-Werkstätten hatten Kleinbusse für die Fahrt zur Verfügung gestellt. "Das spricht für eine gute Zusammenarbeit in der Stadt", sagte Björn Ferch und hob auch die finanziellen Zuschüsse der Lutherstiftung und des Lions Clubs Strausberg hervor.

Und Teilnehmerin Esther Raasch darf sich, so der Pfarrer, in den nächsten Tagen auf eine Fahrt nach Berlin freuen. "Dann kaufen wir dir eine neue Ukulele", versprach er. Ihr Instrument sei in Schweden zu Bruch gegangen.

Im gerade frisch renovierten Gemeindesaal im Pfarrhaus wurden kurz darauf Köttbullar, also schwedische Fleischbällchen, mit Sahnesauce und Preiselbeermarmelade serviert. Auf den Tischen lagen prall gefüllte Fotoalben. Die Teilnehmer der Fahrt waren aufgrund ihrer dunkelblauen T-Shirts mit Elch in den Landesfarben und Schweden-Aufschrift, die sie schon während der Reise getragen hatten, nie zu übersehen.

Im nächsten Jahr soll die Fahrt übrigens nach Österreich gehen.

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