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Welches Projekt soll 2019 Geld aus dem Stadtsäckel erhalten?

Bürgerbudget
Jugendorchester erhält meiste Stimmen

Heike Jänicke / 11.09.2018, 06:30 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) Zum zweiten Mal hat die Kurstadt das Bürgerbudget vergeben. Darüber konnten die Wahlberechtigten während des Altstadtfestes abstimmen. 843 machten davon Gebrauch. Die meisten Stimmen erhielt mit 571 der Vorschlag des Fördervereins Jugendorchester. Damit soll dem Klangkörper ein Zuschuss für die Teilnahme am Bundesmusikfest 2019 gewährt werden.

Bereits am Freitag hatte sich Dennis Ferch und sein Team vom Bürgerforum „Kurstadt-Dialog“ in der Königstraße postiert, um auf Stimmenfang zu gehen. 38 Projekte standen zur Abstimmung, zwei mehr als 2017. 14 Vorschläge kamen von Vereinen der Stadt und der Ortsteile. Die waren es auch, die ihre Fans mobilisieren konnten. Denn nachdem auch am Sonnabend der Stand des Bürgerbudgets gut besucht war, konnte Dennis Ferch am Abend ein zufriedenstellendes Ergebnis präsentieren. „843 Teilnehmer, deutlich mehr als im vergangenen Jahr, allein das ist schon ein Erfolg für sich“, sieht es der 31-Jährige. Dass die Technik versagte und alles handschriftlich erfasst werden musste, sei zwar nicht so schön gewesen. „Das hatte aber den Vorteil, dass wir viel mehr mit den Leuten ins Gespräch gekommen sind“, so Dennis Ferch.

Am Ende kristallisierte sich der Vorschlag des Fördervereins Jugendorchester als Sieger heraus. Dicht gefolgt von der mehrtägigen Schulfahrt der Käthe-Kollwitz-Schule, an der 2019 alle Schüler teilnehmen sollen. Auf Platz drei kam mit 397 Stimmen das Projekt des Fördervereins Feuerwehr Altranft, der sich neue Markthütten für den Adventsmarkt gewünscht hatte. Den vierten Rang nahmen mit 389 Stimmen die Erhaltungsmaßnahmen am Feldbackofen Gabow ein. „Davon war ich überrascht“, gibt Dennis Ferch zu. „Aber die Einreicher haben alles richtig gemacht. Sie haben Werbung betrieben und Flyer verteilt“, berichtet er. Auf den fünften Platz kam mit 359 Stimmen der Zuschuss für die Sportplatzbewässerung in Altglietzen ein. Als ungültig gewertet wurde der Vorschlag, einen Zebrastreifen in der Stadt anzulegen. Versehentlich stand der am Freitag noch auf der Liste, wurde aber nach Rücksprache mit Bürgermeister Ralf Lehmann entfernt, so Dennis Ferch.

Dankbar ist er für die Unterstützung der Tourismus GmbH und der Helfer. Das waren Gundula Eichler, Stefan Noack, Elke Wenzel, Jeannette Butschke und Danny Lenz. Und: Mika und Luca Seemer sowie Maurice Meyn. Die drei Jugendlichen weilten auf der diesjährigen Jugendfreizeit der evangelischen Kirchengemeinde Bad Freienwalde. Die hatte aus dem 2018er-Bürgerbudget 5000 Euro erhalten.

Informationen: www.bad-freienwalde.de

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Jugendorchester Danny Lenz Bürgerbudget Stefan Noack Altstadtfest

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