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Mädchen-Power von der Oder

„Self Control“ stehen im Halbfinale um den Musikförderpreises der Axel-Titzki-Stiftung. Am 12. Dezember spielen die Mädchen beim MOZ-Talk.
„Self Control“ stehen im Halbfinale um den Musikförderpreises der Axel-Titzki-Stiftung. Am 12. Dezember spielen die Mädchen beim MOZ-Talk. © Foto: Jens Müller
Heinz Kannenberg / 16.11.2018, 06:45 Uhr - Aktualisiert 16.11.2018, 07:52
Frankfurt (Oder) (MOZ) Zum 24. Mal laden die Märkische Oderzeitung und das Kleist Forum am 12. Dezember um 19.30 Uhr zum MOZ-Talk mit Musik ein. Beim Jahres-Finale begrüßen die Hamburger Entertainerin Lilo Wanders und die Journalistin Claudia Seiring erneut prominente und weniger bekannte Gäste. Vincent Gross stellt gerade die Schlagerwelt auf den Kopf. Alle reden über ihn in der Musikwelt („Dieser Beat“). Blutjung, voller Talent und Ehrgeiz. Der 22-Jährige aus der Schweiz, der die Nordseeküste liebt, nennt beides seine Heimat.  In Frankfurt ist er das erste Mal. Wie er erzählt, hat er hier sogar einige Fans auf die er sich freut, erstmals auch persönlich kennenzulernen.

Die Mädchen-Band Self Control aus Frankfurt ist so populär noch nicht. Doch hinter den fünf Mädchen liegen aufregende Monate mit zahlreichen Auftritten, unter anderem bei der Show „Zeig Dein Talent“ beim Brückenfest, beim Bunten Hering und beim Altstadtfest in Bad Freienwalde. Sie sind erst zwischen 13 und 15 Jahre alt. Doch was ihre Musik angeht, wissen sie schon ziemlich genau, was sie wollen: „Wir haben mit ruhigen Pop-Balladen in englischer Sprache angefangen, wollen jetzt aber ein bisschen flotter und rockiger werden“, erzählt Sängerin Natalie Rösler. Beim MOZ-Talk stellen sie ihren neuesten eigenen Titel vor. Ganz besonders freut sich darüber ihr Entdecker Norbert Leitzke. Seit vielen Jahren engagiert er sich in der Sozialarbeit für Kinder und Jugendliche, die aus einkommensschwachen Familien kommen. Unermüdlich sucht er beispielsweise seit Jahren nach Unterstützern für sein Piratencamp am Helenesee. 90 Kinder verlebten dort in diesem Jahr in drei Durchgängen unbeschwerte Ferientage. Es ist sozusagen das kleine Frankfurter Sommerwunder, was Norbert Leitzke jedes Jahr Jahr am Helenesee veranstaltet. Darüber werden Lilo Wanders und Claudia Seiring mit ihm plaudern.

Rainer Bretschneider ist seit März 2017 Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens BER. Bretschneider zeigt sich davon überzeugt, dass die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens  nicht nochmals verschoben werden muss. Mindestens das Hauptgebäude wird 2020 in Betrieb gehen, ließ er vor wenigen Wochen wissen. Ob es dabei bleibt, was es Neues gibt und wie er selbst auf die unendliche Geschichte dieser Großinvestition blickt, wird er berichten. Übrigens, bei Baubeginn 2006 waren die Kosten für den drittgrößten deutschen Flughafen BER mit zwei Milliarden Euro angegeben worden – heute liegen sie bei 6,5 Milliarden Euro.

Die Zuschauer werden an diesem Abend gewiss ihre Stadt mit ganz anderen Augen auf einer großen Leinwand sehen können. Eine bezaubernde Malerin wird Bilder von Frankfurt, so wie die Stadt nach der Wende sich entwickelt hat, in Sand malen. Der Chef des Sandtheaters Berlin Dmitrij Sacharow verspricht: „Am 12. Dezember sehen die Zuschauer Bilder in Sand von der schönsten Stadt Deutschlands.“

Tickets gibt es in der MOZ-Geschäftsstelle in der Paul-Feldner-Straße 13, im Kleist Forum und unter moz.de/ticket sowie ticket@muv-ffo.de

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