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Handball
Erneut verloren - aber es gab auch viele Lichtblicke

Thomas Branding / 07.03.2018, 20:24 Uhr
Angermünde (MOZ) Nach dem kraftlosen Auftritt der Angermünder A-Jugend-Handballerinnen in Oranienburg waren mitgereiste Eltern und Trainer gespannt, wie sich die HCA-Mädels beim HSV Falkensee präsentieren. Fazit: Trotz erneut deutlicher Niederlage gab es viele Lichtblicke.

Es begann vielversprechend. Ging Falkensee in Führung, war der Gast stets in der Lage auszugleichen - ein Spiel auf Augenhöhe. Lea Trenn, erstmals nach mehr als zwei Jahren wieder im Tor, zeigte eindrucksvoll, dass sie nichts verlernt hat. Der Gast traf vom Kreis, auch über Außen und aus dem Rückraum, selbst wenn die HSV-Torhüterin mehrmals stark parierte.

Mitte der ersten Halbzeit wurde Lena Hoffmann überhart attackiert, ihr Weiterspielen war lange fraglich. Es gab nur Freiwurf, während auf der Gegenseite Lea Nedlin für ein sauberes Ablaufen eines Gegenstoßes eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt. Der Gastgeber nutzte diese Situation und setzte sich mit fünf Toren ab. Zum Glück kehrte Hoffmann wieder zurück ins Spiel. Ein ums andere Mal holte sie Siebenmeter heraus, der HCA kämpfte sich wieder heran. 40 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff vertändelte der Gast aber ohne Not den Ball und bekam noch ein Gegenstoß-Tor. Trotz des 10:14-Rückstandes gab es Lob in der Halbzeitpause für das couragierte Auftreten.

Vielleicht waren das aber die falschen Akzente: Binnen fünf Minuten traf der Gastgeber fünfmal in Folge. Gute Parallelstöße und Wurfmöglichkeiten von außen gab es für den Gast ohne Ende - aber niemand traf.

Hoffmann gelang das erste Nachpausen-Tor für den HCA zum 11:19 erst in der 37. Minute. Dann kam Julia Rissmann und zauberte den Mitspielerinnen trotz des Spielstandes ein Lächeln aufs Gesicht: Sie traf als Rechtshänderin von rechts sechsmal mit tollen Aufsetzern. Der Rückstand verringerte sich auf sieben Tore (17:24/51.), dann aber schied Lea Nedlin nach ihrer dritten Zwei-Minuten-Strafe aus - Falkensee schlug anschließend noch einmal gnadenlos zu.

So gab es trotz kämpferisch guter Leistung mit 18:29 eine zu hohe Niederlage. Positiv hervorzuheben sind die jeweils sechs Treffer der beiden Jüngsten Melina Beutler und Julia Rissmann. Lea Nedlin schaffte drei Treffer, die tapfer durchkämpfende Lena Hoffmann zwei, Alina Trettin komplettierte die Gäste-Bilanz mit einem Tor. Für den HCA (5.) gilt es nun, den Schwung der ersten Halbzeit zum letzten schweren Auswärtsspiel (Sonntag bei OSG Fredersdorf-Vogelsdorf/4.) mitzunehmen. Alles ist möglich in dieser Brandenburgliga - selbst Tabellenführer Lok Rangsdorf verlor zuletzt daheim.

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