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Bilderbuchsommer beschert der Stadt Lychen gute Zahlen im Bereich Tourismus

Fremdenverkehr
Flößerstadt bleibt Tourismusmagnet

Dem Besucher-Ansturm gewachsen: Ellen Meier, Juliane Rensch und Beate Kurowski (v. l.) sind die kompetenten Ansprechpartner in der Tourisinformation Lychen.
Dem Besucher-Ansturm gewachsen: Ellen Meier, Juliane Rensch und Beate Kurowski (v. l.) sind die kompetenten Ansprechpartner in der Tourisinformation Lychen. © Foto: Uwe Werner
Werner Werner / 26.08.2018, 16:30 Uhr
Lychen Die Flößerstadt Lychen gehört schon seit Jahrzehnten zu den am meisten besuchten Ausflugszielen für Urlauber und Tagestouristen in der Uckermark. Und auch in diesem Jahr erfreut sich der Erholungsort in traumhafter Wald- und Seennähe größter Beliebtheit. „Wir haben Bilderbuchwetter und hoffen nach Ende der Tourismussaison natürlich auch auf Bilderbuchzahlen“, freute sich die Geschäftsführerin des Tourismusvereins Lychen, Juliane Rensch.

Obwohl natürlich zurzeit noch keine offizielle Statistik vorliegt – auch bei den Touristikern werden erst spät im Jahr „die Schäfchen gezählt“ – kann sie mit ersten erfreulichen Zahlen aufwarten: „Von Januar bis Juli 2018 haben wir in unserer Tourist-Info 5985 Besucher beraten können. Im gleichen Zeitraum 2017 waren es 5125“, sagte Juliane Rensch. Allein von Januar bis Mai 2018 weist die offizielle Statistik für Lychen 7175 Gästeankünfte aus, fast zehn Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Zahl der registrierten Übernachtungen in 24 Beherbergungsbetrieben mit insgesamt 890 Betten (hier sind nur Betriebe mit mehr als zehn Gästebetten erfasst) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 13,2 Prozent auf 20 719. In dieser Statistik fehlen allerdings noch die kleinen Privatunterkünfte. Deren konkrete Zahlen stehen erst nach Auswertung der Kurkarten zur Verfügung.

Mit den Übernachtungsbuchungen in der noch nicht beendeten Hauptsaison läuft es nach Einschätzung der Lychener Tourismuschefin „sehr gut“. „Von unseren touristischen Anbietern und Vermietern von Ferienwohnungen wissen wir, dass die meisten Gäste zwischen einer Woche und 14 Tagen bei uns in Lychen bleiben. Häufig ist es sehr schwierig, noch ein freies Zimmer oder eine Ferienwohnung zu bekommen“, fügte sie hinzu. Auf die Frage nach der Tendenz im Vergleich zum Vorjahr schätzte sie ein: „Mehr Gästeankünfte und auch mehr Übernachtungen.“

Nach den beliebtesten Freizeit-aktivitäten der Lychen-Besucher befragt, sagte uns Juliane Rensch, dass natürlich „alle nur denkbaren Wassersportaktivitäten“ ganz vorn rangieren. „Das reicht vom Kanu- und Paddelbootfahren über das Baden, Schwimmen und Angeln bis zum Stand-Up-Paddling, welches auch bei uns groß im Kommen ist. Zahlreiche Lychenbesucher schätzen die Region wegen der vielen Möglichkeiten, die Landschaft als Wanderer oder Radfahrer zu erkunden. Und neben Floßfahrten oder Touren mit dem Fahrgastschiff ‚Möwe‘ sind auch Kremsertouren und Reitangebote gefragt“, so Juliane Rensch. Rege genutzt werde außerdem die Möglichkeit, in Lychen ein Hausboot zu mieten.­

Das Flößerfest Anfang des Monats sei wieder bestens besucht gewesen, freute sich die Tourismuschefin. Aber damit sei in Sachen Angebote für die Gäste das Pulver noch lange nicht verschossen. „Am 1. September erwarten wir wieder hunderte Besucher beim Kunst- und Kulturfest rund um die Sankt Johannes-Kirche. Die Organisatoren laden dabei wieder alle Lychener und Gäste der Stadt zum Mitmachen ein. Die Angebote reichen vom Malen, übers Basteln bis hin zum Weben“, sagte sie. Und natürlich werde es auch in diesem Jahr wieder den beliebten Atelierrundgang „Roter Faden“ geben. Dieser ist für den 18. November geplant.

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