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Naher Osten soll frei von Atomwaffen werden

30.05.2010, 17:55 Uhr - Aktualisiert 30.05.2010, 18:03
New York (In House) Der Nahe Osten soll zur atomwaffenfreien Zone werden: Auf diese Forderung haben sich die 189 Mitgliedsstaaten des Atomwaffensperrvertrages zum Abschluss einer UN-Konferenz in New York geeinigt. Auch Washington schloss sich dem Ruf an, jedoch mit Vorbehalten. Keine 24 Stunden später wies Israel, das nach Schätzung von Experten zwischen 80 und 100 atomare Sprengköpfe besitzen dürfte, die Erklärung als „äußerst fragwürdig und scheinheilig“ zurück. Der Iran wird in dem von arabischen Ländern initiierten Text mit keinem Wort erwähnt. Teheran wird verdächtigt, unter dem Deckmantel seines Forschungsprogramms den Bau der Atombombe anzustreben.

Dem Schlussdokument war ein vierwöchiges Ringen um die weltweite Begrenzung der nuklearen Gefahr vorausgegangen. Das einstimmig verabschiedete Papier wurde von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und Bundesaußenminister Guido Westerwelle als positiv bewertet.Demnach soll Ban im Jahr 2012 eine Konferenz aller Nahostländer zur Schaffung einer nuklearwaffenfreie Zone in ihrer Region einberufen. Eine solche Zone war 1995 erstmals in einer Resolution gefordert, seitdem aber nicht weiter verfolgt worden.

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