Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Jede Schule im Landkreis wird vom Digitalpakt profitieren. 20 000 Euro erhält jede Einrichtung als Basisbetrag.

Digitalisierung
Technik für jede Schule

Auf ein Wort: Willy Langnickel (Müncheberg), Kati Beyer Küstriner Vorland), Bildungsministerin Britta Ernst, MdL Simona Koss, Anke Marggraf (v.l.) Petershagen) im Gespräch.
Auf ein Wort: Willy Langnickel (Müncheberg), Kati Beyer Küstriner Vorland), Bildungsministerin Britta Ernst, MdL Simona Koss, Anke Marggraf (v.l.) Petershagen) im Gespräch. © Foto: Doris Steinkraus/MOZ
Doris Steinkraus / 10.05.2019, 07:30 Uhr
Trebnitz (MOZ) Das Thema Digital-Kompetenz von Kindern und Jugendlichen treibt offensichtlich viele Eltern um. Das zeigte eine Runde der Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) mit Elternvertretern aus Kitas und Schulen am Mittwochabend im Schloss Trebnitz. "Die Ausstattung der Schulen ist Sache des jeweiligen Trägers, also der Kreise oder Kommunen", stellte die Ministerin voran. Weil die die enormen Anschaffungskosten allein nicht schultern können, habe der Bund den millionenschweren Digitalpakt aufgelegt. "Ich habe ihn in dieser Woche für Brandenburg unterschrieben", sagte sie.

Basisfinanzierung geplant

Erfreut vernahmen die Elternvertreter, dass voraussichtlich ab Herbst jede Schule im Landkreis davon profitieren wird. "Wir sind gegen ein Gießkannenprinzip", so Britta Ernst. "Wir werden aber eine Basisfinanierung von etwa 20 000 Euro für jede Schule zur Verfügung stellen und diese Mittel dann entsprechend der Schüleranzahl aufstocken." Die Anträge müssten die Schulträger stellen. Sie verwies auf das vom Land unabhängig davon aufgelegte Förderprogramm "Medienfit", das auch in Märkisch-Oderland vielen Schulen moderne Technik bescherte. Britta Ernst widersprach Befürchtungen von Elternvertretern, dass die Teilhabe Glückssache sei. Natürlich fordere das Ministerium, dass die Schulen Konzepte vorlegen. "Wir brauchen Kollegien, die das engagiert umsetzen." Einige Teilnehmer forderten bezüglich der Digitalkompetenz eine bessere Ausbildung der Lehrer im Studium und mehr Fortbildungen. Ernst sprach sich gegen zu enge Regulierungen aus. Sie wolle den Schulen Freiraum lassen. Es sei illusorisch und nicht notwendig, dass alle Pädagogen Digital-Asse werden.

Lernziele sind definiert

Es gab auch den Vorwurf, dass derzeit nicht klar sei, was eigentlich digital vermittelt werden soll. Was so nicht stimme, betonte Ernst. "Die Kultusministerkonferenz hat 2018 sechs Punkte zu den Lernzielen definiert", sagte sie. "Es geht nicht darum, dass Lehrer Schülern das Programmieren beibringen. Vielmehr soll vermittelt werden, wie mit den digitalen Medien und deren stetem Wandel umzugehen ist."

Ein breit diskutiertes Thema  war auch die Personalsituation. "Die hat sich deutlich verbessert", resümierte Britta Ernst. Es gebe jetzt einen Vertretungsfonds. Der Unterrichtsausfall betrage derzeit im Land zwei Prozent. Weniger könne sie nicht versprechen. Mit der Aufstockung der Lehrerstudienplätze an der Uni Potsdam um mehr als das Doppelte, hoffe man, auch künftig genügend Lehrer zu haben. Derzeit sei das nur Dank vieler Seiteneinsteiger möglich.

Infotitel

Hier beginnt der Infotext fett danach wieder normal⇥Autor XXX

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG