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Aussteller buhlen am 25. Januar um die Gunst des Nachwuchses. Der hat bei der Vielzahl von Ausbilungsmöglichkeiten die Qual der Wahl.

Ausbildung
Arbeitgeber starten Charmeoffensive

Traumjob gefunden: Azubi Sophia Struck mit einer Bartagame im Urwaldhaus des Eberswalder Zoos. Die Stadt bildet jährlich drei Zootierpfleger aus.
Traumjob gefunden: Azubi Sophia Struck mit einer Bartagame im Urwaldhaus des Eberswalder Zoos. Die Stadt bildet jährlich drei Zootierpfleger aus. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Viola Petersson / 08.10.2019, 06:45 Uhr
Eberswalde (MOZ) Von A wie Apothekenfachangestellter bis Z wie Zootierpfleger – die Palette der Ausbildungsberufe ist enorm groß. Beim 24. Berufemarkt am 25. Januar können sich Schüler aus Eberswalde und Umgebung über Möglichkeiten von Lehre und Ausbildung informieren. Die Chancen für Schulabgänger, das Passende zu finden, sind sehr gut.

Denn: Der Fachkräftemangel hat längst beinahe alle Branchen erreicht, wie Maja Teske, Leiterin der Berufs- und Studienberatung der Agentur für Arbeit in Eberswalde, bestätigt. Allerdings wären viele Schüler mit Blick auf das schier unendlich große Repertoire an Optionen ratlos, hätten häufig noch keine genaue Vorstellung, wie es nach der Schule weitergehen soll, welchen beruflichen Weg sie einschlagen sollen, so die Erfahrung von Evelyn Staffel, Lehrerin am Oberstufenzentrum II, des Gastgebers. Anliegen des Berufemarkts sei es deshalb auch, den jungen Leuten Orientierung zu geben.

Große Probleme im Handwerk

Viele Firmen, die sich auf dem Berufemarkt präsentieren, bringen ihre Azubis mit, sodass sich die Besucher einen ganz direkten Eindruck verschaffen können, sagt Staffel. In vielen Fällen bestehe zudem die Möglichkeit, ein Praktikum oder einen Schnuppertag zu vereinbaren. Dabei, so weiß die Lehrerin, erhalten die jungen Leute einen recht guten, eben ganz praktischen Einblick in die Arbeitswelt und den Beruf. Nachwuchs suchen derzeit vor allem das Handwerk und Gastronomie/Hotelerie, so Teske. Arbeitgeber in diesen Bereichen haben Mühe, Stellen zu besetzen. Büroberufe und die Kfz-Branche seien hingegen durch die Jugendlichen "gut nachgefragt".

Auf der 23. Messe, Anfang dieses Jahres, hatten sich insgesamt 97 Aussteller präsentiert und um Azubis geworben. Eine Rekordzahl. Darunter längst nicht nur Unternehmen aus dem Barnim, sondern beispielsweise auch aus Berlin, wie sich Staffel erinnert und etwa auf die Verkehrsbetriebe BVG und das Kammergericht verweist. Für 2020 gebe es bereits 18 Anmeldungen, darunter "Stammkunden" wie das Wasser- und Schifffahrtsamt WSA, die Leipa Georg Leinfelder GmbH Schwedt sowie Metallbau Glawion aus Eberswalde.

"Der Berufemarkt ist fest etabliert", bestätigt Leiterin Maja Teske. Das Besondere sei: Es ist die jeweils erste Veranstaltung im neuen Jahr und die Termin liegt stets auf einem Sonnabend. "Somit können auch Eltern daran teilnehmen."

Die Stadt Eberswalde, Mitinitiator und -veranstalter, wird sich dem Nachwuchs ebenfalls wieder als Arbeitgeber  vorstellen. "Wir bilden Verwaltungsfachangestellte und Zootierpfleger aus", so Dezernent Jan König. Pro Jahr jetzt jeweils drei. Interessenten könnten gleich ihre Bewerbungsunterlagen mitbringen. IHK und Handwerkskammer komplettieren das Beratungsangebot.

Online-Anmeldung für Aussteller: www.osz2.barnim.de/Berufemarkt

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