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35 Liter Blut an einem Tag

Alle Liegen belegt: Mit solch einem Andrang hatten die Veranstalter der Blutsbrüdertour dann doch nicht gerechnet. Teilweise bis zu zwei Stunden mussten Blutspender warten. Doch alle blieben geduldig.
Alle Liegen belegt: Mit solch einem Andrang hatten die Veranstalter der Blutsbrüdertour dann doch nicht gerechnet. Teilweise bis zu zwei Stunden mussten Blutspender warten. Doch alle blieben geduldig. © Foto: MOZ/Oliver Voigt
Sandra Kobelt / 13.06.2016, 19:15 Uhr
Schwedt (MOZ) Damit hatten die Veranstalter nicht gerechnet: Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich am vergangenen Sonnabend über 600 Biker, motorradbegeisterte Fans und Blutspendewillige auf dem Theatervorplatz der Uckermärkischen Bühnen Schwedt eingefunden, um die neunte Auflage der Blutsbrüdertour zu erleben. Mit mehr als 350 Motorrädern startete die rund zweistündige Ausfahrt durch die blühenden Landschaften der Uckermark, organisiert vom Verein "Schwedter Blutsbrüdertour".

109 Freiwillige meldeten sich zum Blutspenden bei der Haema AG an. Bereits ab 13 Uhr war das Hauptfoyer des Theaters bis auf den letzten Platz gefüllt, die Warteschlange riss bis in den Abend nicht ab. Das Haema-Team war begeistert von der riesigen Spendenbereitschaft in Schwedt und hatte alle Hände voll zu tun. "So nette Menschen hier, so eine geniale Veranstaltung, so viele Blutspender - überwältigend", fand Dr. Judith Manz, Zentrumsmanagerin der Haema-AG.

"Es tut uns leid, dass nicht alle, die sich im Vorfeld angemeldet hatten, letztendlich spenden konnten. Alle unsere Liegen waren zu jeder Zeit besetzt, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liefen zu Höchstform ohne Pause auf und die Aufnahmeformalitäten für die Erstspender sind sehr zeitaufwändig, weil wir einen sehr hohen Qualitätsanspruch haben."

Die meisten ließen sich aber durch zeitweise ein- bis zweistündige Wartezeiten nicht abschrecken: 70 Blutspenden sind das stolze Ergebnis der Veranstaltung. 25 bereits angemeldete Freiwillige konnten aus Zeitgründen nicht warten, 13 durften aus medizinischen Gründen nach der ärztlichen Untersuchung nicht spenden. Ines Baumgarten und weitere Unterstützer des Vereins "Uckermark gegen Leukämie" informierten rund um das Thema Stammzellspende und konnten spontan zehn Freiwillige begeistern, sich in der Spenderdatei registrieren zu lassen.

Die Organisatoren der Veranstaltung bedankten sich bei allen Blutspendern, Helfern und Unterstützern für den Erfolg der Blutsbrüdertour.

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