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Interview mit dem Sänger Claudius Dreilich

Bunter Hering
Karat spielt alte und neue Hits

Karat kommt nach Frankfurt: „Über sieben Brücken musst du gehn“ heißt ihr bekanntester Hit. Beim „Bunten Hering“ werden auch Titel des neuen Albums zu hören sein, das im Herbst erscheint.
Karat kommt nach Frankfurt: „Über sieben Brücken musst du gehn“ heißt ihr bekanntester Hit. Beim „Bunten Hering“ werden auch Titel des neuen Albums zu hören sein, das im Herbst erscheint. © Foto: Promo
Anett Zimmermann / 09.07.2018, 07:00 Uhr - Aktualisiert 09.07.2018, 08:08
Frankfurt (Oder) (MOZ) Ein Wiedersehen mit der Ostrocklegende Karat gibt es am Sonnabend um 20.30 Uhr beim Frankfurter Stadtfest „Bunter Hering“ auf der Stadtwerkebühne. Anett Zimmermann unterhielt sich mit Claudius Dreilich, seit 2005 Sänger bei der Gruppe Karat.

Herr Dreilich, erinnern Sie sich noch an das letzte Karat-Konzert in Frankfurt?

Ja, aber das ist schon einige Jahre her (im Juli 2008 – Anm. d. Red.). Da war Subway to Sally beim „Bunten Hering“ dabei. Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern, denn wir haben auf derselben Bühne gespielt und nach dem Konzert bei einem Bier auch miteinander gesprochen. Man trifft sich ja sonst nicht so häufig. Aber das war lustig und sehr nett. Das sind gute Kollegen, aber live haben wir selten miteinander zu tun. Dafür haben wir einfach zu verschiedene Musikrichtungen.

Und wie schaut es diesmal aus?

Meine Frau hat schon einen Tag früher in Frankfurt zu tun. Ich werde dann also schon in Frankfurt sein und mit meiner Frau am Abend zur Spider Murphy Gang gehen. Die habe ich lange nicht gesehen. Da möchte ich ein schönes Konzert erleben.

Wie kommt es, dass Karat wieder in Frankfurt auftritt?

Auf solche Entscheidungen haben wir Musiker wenig Einfluss. Dafür aber volles Vertrauen in unser Büro. Bei Anfragen ist eigentlich nur auf den Gebietsschutz zu achten. Also, dass wir Veranstalter einer Region nicht mit zu nah aneinander liegenden Terminen verärgern.

Worauf dürfen sich die Besucher des „Bunten Herings“ freuen?

Auf altbekannte Songs, die wir gern spielen. Also eine Auswahl der größten Hits, bei der wir hoffen, dass keiner vermisst wird. Natürlich verbinden Konzertbesucher meist persönliche Erinnerungen mit einem ganz bestimmten Titel und finden es dann schade, wenn dieser nicht dabei ist. Es gibt aber selten Klagen.

Das letzte Album liegt drei Jahre zurück, wann kommt ein Neues?

Es erscheint in wenigen Wochen, am 19. Oktober. Wir werden in Frankfurt also auch neue Titel spielen.

Welche?

Das kann ich nicht sagen. Wir entscheiden das eher kurzfristig.

Und was ist zum neuen Album zu sagen?

Da darf ich nicht zu viel verraten. Natürlich wird es darauf einige Überraschungen geben. Aber bevor wir mit dem Album stärker in die Öffentlichkeit gehen, steht noch ein abschließendes Meeting mit unserer Plattenfirma an.

Gibt es sonst etwas Neues bei Karat?

Nein, auch wenn ich Sie damit vielleicht enttäusche. Aber wir machen ja nun schon lange gemeinsam Musik, wir verstehen uns und haben unseren größten Spaß, wenn wir auf der Bühne stehen.

Vor 40 Jahren hat die Gruppe Karat das erste Album herausgebracht...

Stimmt. Aber so rechnen Musiker nicht. Wir haben 2015 das 40-jährige Bühnenjubiläum gefeiert. Dass das erste Album drei Jahre nach der Gründung herauskam, lag vor allem daran, dass sich die Formation zu Beginn stark verändert hat. Nach einem halben Jahr war fast die ganze Besetzung durchgetauscht. Das hatte aber überhaupt nichts mit einem Streit zu tun. Der erste Keyboarder wollte zum Beispiel lieber Schauspieler werden und ist es dann auch geworden. Bernd Römer und Michael Schwandt sind damals aber zu Karat gestoßen und noch heute dabei.

Übrigens: Karat spielte am vergangenen Sonnabend bereits beim fünften Village Festival in Wriezen. Weitere Informationen über das gesamte Stadtfest-Programm gibt es im Internet unter www.bunterhering.de

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Michael Schwandt Claudius Dreilich Karat Stadtwerkebühne Stadtfest

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