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ie Landiner Garde hat ihr erstes Gefecht bei Möckern hinter sich gebracht. In diesem Jahr feiert sie ihr 20-jähriges Bestehen.

Historisches
Start in die Biwak-Saison

Erinnerungen in Stein: In Dannigkow bei Möckern legte die Garde einen Kranz nieder. Das Denkmal erinnert an die Schlacht bei Möckern am 5. April 1813 im Rahmen der Befreiungskriege.
Erinnerungen in Stein: In Dannigkow bei Möckern legte die Garde einen Kranz nieder. Das Denkmal erinnert an die Schlacht bei Möckern am 5. April 1813 im Rahmen der Befreiungskriege. © Foto: Thomas Grösch
Kerstin Unger / 27.04.2019, 06:30 Uhr
Landin (MOZ) Sie marschieren wieder mit Trommelwirbel und schwerer Kanone. Das Landiner Gardeartillerie-Regiment hat bereits den ersten Einsatz des Jahres hinter sich. "Anfang April waren wir mit neun Leuten und einem Geschütz beim jährlichen Gefecht bei Möckern dabei", berichtet Thomas Grösch, Major der Truppe. Mit rund 400 anderen Teilnehmern zogen sie durch mehrere Orte, an denen einst die Preußen gegen die napoleonischen Truppen kämpften. So halten sie die Erinnerungen an geschichtliche Ereignisse fest. Ebenso an jene, die bei den Schlachten ihr Leben ließen.

In den nächsten Tagen geht es für die Hobby-Soldaten weiter. Zum ersten Mal fahren sie am 10. Mai nach Dodendorf bei Magdeburg, um das dort stationierte "königliche Regiment" bei seinem Gefecht zu unterstützen. "Wir werden dort die Truppenbewegung im Dorf mit befreundeten Einheiten zeigen", erklärt Thomas Grösch.

Bereits eine Woche später geht es zur Deutschen Meisterschaft im Scharfschießen bei Ueckermünde. Am 22. Juni feiert die Landiner Garde ihr 20-jähriges Bestehen. "Eigentlich ist das Gründungsdatum der 1. November", verrät der Major. "Aber der Kalender ist sehr voll und witterungsbedingt ziehen wir die Feier mit befreundeten Leuten und Sponsoren aus der Region vor."

Mitte Juli wird die Landiner Garde das Stadtfest "Bunter Hering" in Frankfurt (Oder) mitgestalten. Die Mitglieder wirken dort bei einem Bühnenstück mit und spielen ausnahmsweise einmal Franzosen. Auch bei einem Mottofest zum Jubiläum der Angermünder Firma Euba im Juli sind sie dabei, ehe es Ende August nach Groß Beeren geht. In ihrem Heimatdorf schlagen sie von 12. bis 15. September zum Gefecht um Landin ihr Lager auf. Die Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober beendet die Saison. Danach beteiligt sich die Garde noch beim Martinsfest und kleineren Veranstaltungen. "Wir waren dann in diesem Jahr 32 Tage unterwegs", sagt Thomas Grösch.

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