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Die Stadt plant, mehr zum Budget beizutragen als bisher.

Bunter Hering
OB will Anteil am Stadtfest-Budget aufstocken

Bunter Hering Sonnabend Vormittag
Bunter Hering Sonnabend Vormittag © Foto: René Matschkowiak
MOZ / 15.07.2019, 06:45 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Die Stadt Frankfurt will ihre finanzielle Unterstützung für den Bunten Hering aufstocken. Darüber informierte Oberbürgermeister René Wilke am Sonnabend bei einem Sponsorenempfang.

Frankfurt bezuschusst das Hansestadtfest derzeit jährlich seit 2012 fest mit 12 500 Euro. Künftig könnte die Summe doppelt so hoch ausfallen. "Das Fest sorgt für ein Wir-Gefühl. Davon brauchen wir mehr. Deshalb finde ich es angemessen, wenn wir unseren Anteil erhöhen", so Wilke, der den Stadtverordneten eine entsprechende Beschlussvorlage vorlegen will.

Sowohl Stadt als auch die Messe und Veranstaltungs GmbH sind gemeinsame Veranstalter des Festes, das weitgehend über Sponsoren und die Vergabe von Cateringrechten finanziert wird. Das Gesamtbudget liegt laut Veranstalterangaben bei mehr als 300 000 Euro.

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Marco Habeck 15.07.2019 - 18:56:16

Das kommt nicht nur mal so...

Da hat sich der OB mal wieder bequatschen lassen. Dieses Jahr wurden alle Prinzipien die das Stadtfest ausmachten über Board geworfen. Mit der Wohlthat Entertainment GmbH als neuen Anbieter der Gastronomie hat man sich aus meiner Sicht keinen Gefallen getan. Vermutlich war man der Verlockung mehr Geld aus dem Catering heraus zu pressen erlegen. Die folgen sind fatal und nicht unweit zu beachten beim Stadtfest in Eisenhüttenstadt. So verteuerten sich auch hier in Frankfurt die Gebühren für die Händler um 50%, nur mit Protest gelang es eine Lösung zu finden. Die Lösung lag aber immer noch über dem was die Händler in den letzten Jahren zahlen mussten. So schauten viele bedauerlich auf die kleinen Portionen und waren erstaunt über das neue Preisniveau. Leider in vielen Teilen ohne Qualität. Nun trägt ein anderer das Geld tütenweise aus der Stadt, so bliebt es früher in der Region und damit es auch richtig läuft braucht man gleich auch mal mehr Geld. Komisch das kennen wir irgend wo her... Die angebliche Leistung eines Mehrwegkonzepts wurde nur auf der Street Food Meile hervorragend erfüllt. Hier gab es Mehrweg(Pfand), bzw. Pappe und Holz. Wenn dies Teil der Ausschreibung war, hat man sich somit einen Wirtschaftlichen Vorteil verschafft gegenüber Mitbewerbern. Die kosten für die Entsorgung des Mülls darf dann die Allgemeinheit beisteuern. Etwas erstaunt mich auch die Rolle der MUV, das sie so etwas zu lässt. Nun könnte ja jemand auf die Idee kommen die Organisation komplett auszuschreiben. Zu dessen Bedingungen lässt sich sicherlich noch einiges herausschlagen. Liebe MUV denkt darüber nach ob ihr auch überflüssig machen wollt ? Oder das zukünftige alles aus Berlin anrollt ohne Regionalen Bezug ? Sicherlich nicht, denn was ihr bisher gemacht habt war im großen und ganzen kann gut.

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