Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Mehrere zehntausend Besucher haben in Eisenhüttenstadt wieder drei Tage lang ausgelassen gefeiert.

Stadtfest
Hütte hebt ab

Christina Sleziona, Stefan Lötsch / 26.08.2019, 06:00 Uhr - Aktualisiert 26.08.2019, 16:12
Eisenhüttenstadt (MOZ) Wir kommen gerne wieder", sagt Nicole Köhrmann. Die Bremerin, die Kirmes- und Stadtfeste in ganz Deutschlan kennt, war das erste Mal in Eisenhüttenstadt und hatte gleich noch eine Attraktion mitgebracht. Sie ist Betreiberin des Fahrgeschäftes Artistico, das die mutigen in luftige Höhen befördert hat. "Wir sind zufrieden", sagt sie am Sonntagmorgen auf die Frage, wie es gelaufen ist. "Dass die Hauptstraße für solch ein Fest gesperrt ist, ist schon was Besonderes", meint sie.

Oliver Hellwig von der Wohltat Entertainment GmbH, die für die Organisation der rund 30 Fahrgeschäfte und 100 Stände zuständig war, zeigte sich auch zufrieden. "ich denke, es wird keiner mit einem Minus nach Hause fahren." Er hatte in der Anordnung einige Änderungen vorgenommen im Vergleich zu den vergangenen Jahren. Immer wieder wurde lobend hervorgehoben, dass der Goldene Löwe wieder an alter Stelle und in alter Größe zu finden war. Bis spät in die Nacht wurde dort getanzt.

20. Stadtfest - Stadtfest 2019 in Eisenhüttenstadt - Tag 2. Blumenmodenschau im Hütte-Treff.
Bilderstrecke

20. Stadtfest - Stadtfest 2019 in Eisenhütenstadt - Tag 3

Bilderstrecke öffnen

Mehrere zehntausend Besucher haben Eisenhüttenstadt beim 20. Stadtfest in eine Feststadt verwandelt. Vor allem am Samstagabend herrschte dichtes Gedränge, besonders vor der Hauptbühne. Trotzdem blieb es friedlich. Die Polizei meldete keine besonderen Vorkommnisse. Es habe Rangeleien gegeben, die von der Security schnell unterbunden wurden. Das bestätigt auch Sven Oberländer vom Vereien Parademic, der den Sanitätsdienst abgesichert hat. "Insgesamt ist die Tendenz, dass es weniger Vorkommnisse gibt. Aber die Kabbeleien haben zugenommen." Darüber hinaus hatten es die Sanitäter überwiegend mit Kreislaufproblemen zu tun. Einsätze wegen übermäßigem Alkoholkonsum spielten kaum eine Rolle.

Mit zahlreichen Imbissständen, Fahrgeschäften und Jahrmarktspielen lockte die dreitägige Jubiläumsfeier ebenfalls Gäste aus Sachsen, Berlin, Hamburg oder Sachsen-Anhalt an. Auch aus den Partnerstädten von Eisenhüttenstadt, dem bulgarischen Dimitrovgrad, dem polnischen Glogow sowie aus Saarlouis waren Delegationen angereist und wurden von Bürgermeister Frank Balzer im Hütte-Treff begrüßt. Das Stadtfest war darüber hinaus wieder einmal Treffpunkt für ehemalige Bewohner. Jedes Jahr komme er  zum Stadtfest, sagte etwa ein gebürtiger Eisenhüttenstädter, der schon viele Jahre in Leipzig wohnt. So schön das Stadtfest aber immer auch ist: Zurückkommen will kaum einer.

Hütte-Treff ist Herzstück

Herzstück des Eisenhüttenstädter Festes blieb der Hütte-Treff, in dem unter anderem das Tanzesemble KUZ, Sängerin Pia Sophie Kuchel und DJ Maik Röhler für ein abwechslungsreiches Programm sorgten.  "Der Hütte-Kuchen schmeckt immer lecker und ich treffe mich hier jedes Jahr gern mit meinen Freundinnen", erzählte eine Besucherin aus Frankfurt Oder. Einen exotischen Hingucker gab es am Sonntag mit der Modeschau "Blumenwunder der Natur" von Bärbel Sommer aus Erfurt, die dem Stadtfest noch mehr Farbe verlieh.

So gut besucht das Hütte-Zelt auch war, der Festplatz in der Lindenallee füllte sich dafür nur langsam. Am Freitag und am Samstagnachmittag blieb das Gedränge noch aus. "Es ist weniger los als letztes Jahr, aber dadurch hat man auch mehr Luft zum atmen", meinte ein Besucher aus Berlin. "Es gibt hier tolles Essen, tolle Getränke, was will man mehr". Aber auch da gilt: Andere wiederum meinten es sei mehr Besucherandrang gewesen als in den Vorjahren.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.
Piefke Saga 27.08.2019 - 15:17:27

Stimmt, niemand wird geszwungen, sich hier in den Foren rumzutreiben.

Nicht zu vergessen die, die schon x-Mal verlautbarten, dass sie ihr Abo kündigen. ... und trotzdem gibt es sie hier immer noch. Na, Ex-Aboman, heute schon ge-moz-t ?

Peter Graf 27.08.2019 - 14:50:01

MOZ wie Neuer Tag zum Fische einpacken.....

Niemand wird gezwungen, sich MOZ und co. anzutun. Anders wie beim Staatsfunk ist man bei den Printmedien noch Herr seiner Entscheidung. Und das die ihre Preise weiter erhöhen, deutet auf den immensen Leserverlust hin. Gegenwirken, also näher an der Realität berichten, geht aus ideologischen Gründen nicht. Und wenn erst die Generation Freidäh fjutscha herangewachsen wird, wer soll euch dann noch lesen?

Werner Matzat 27.08.2019 - 13:30:03

20 Jahre "Stadtfest Lobhudelei" - was folgt ist der Horror Wahnsinn - zum 1. Sept. 2019, steigt der Moz Abo-Preis auf 36,60 Euro

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, die Kunden, Miet - Energie und Verbraucherpreise, in allen Lebensbereichen von A bis Z, kennen in diesem Land nur eine Richtung: nach oben. Dazu heißt es in der Sonnabend/Sonntag Ausgabe, vom 24./25. August 2019, in der Märkischen Oderzeitung, ganz klein, ziemlich versteckt, auf Seite 6: Ich zitiere wörtlich - In eigener Sache - Liebe Leserin, lieber Leser, um Sie weiterhin in unveränderter Qualität informieren zu können, sind wir leider gezwungen, den monatlichen Abonnementpreis zum 1. September 2019 auf 36,60 Euro anzuheben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Verlag und Redaktion (ENDE) Sehr geehrter Verlag und Redaktion, wie wäre es der Ehrlichkeit halber gewesen wenn sie einfach die Wahrheit dem Leser und der Leserin mitgeteilt hätten? Dann hätte es nämlich heißen müssen, liebe Leserin, lieber Leser, wir Ihr Verlag und Redaktion halten es bei der, zum 1. September 2019, angekündigten Preiserhöhung, auf monatlich 36,60 Euro, so wie alle anderen Unternehmen in diesem Land - handelnd nach der Devise, unsere GIER ist gut, unsere GIER ist richtig, unsere GIER ist gesund, ihr Kunden Geld schläft nicht - und nehmen sie weiterhin kontinuierlich aus. Für diese Ehrlichkeit mit Wahrheitsgehalt hätte der Leser und die Leserin dann sicherlich vollstes Verständnis. 20 Jahre "Stadtfest Lobhudelei" helfen da auch nicht weiter. Menschliches Miteinander basiert auf Ehrlichkeit und Vertrauen. Aber, Ehrlichkeit macht unbeliebt, die Wahrheit erzeugt beim gegenüber Hass. Denn, nach dem Stadtfest ist vor dem Stadtfest. Schon mal darüber nachgedacht? Oder etwa doch nicht?

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG