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Brauhaus setzt auf regionale Identität

René Matschkowiak / 29.08.2019, 21:15 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Die regionale Identität ist uns sehr wichtig", sagt Götz Ziaja vom Frankfurter Brauhaus. Auch deswegen und um die Marke "Frankfurter" etwas aufzufrischen, gab es eine komplette Neuauflage des Designs von Etiketten, Getränkekästen und sogar Flaschen, die jetzt einen längeren Hals haben.

Einen besonderen Blick sollten die Frankfurter dann auch auf die Kronkorken werfen, denn die zieren die zum Synonym für die Oderstadt gewordenen "FF"-Buchstaben, die vom Autokennzeichen bekannt sind.

Neu ist auch die Farbe, in der sich die Frankfurter Brauerei nun präsentiert. Von Grün zu Silber. So werden zukünftig auch die Getränkekästen aussehen. Gerade in diesen Tagen werden diese zusammen mit dem neu gebrauten Frankfurter Hellen erstmals ausgeliefert. "Das ‚Helle’ folgt einem bundesweiten Trend nach leichteren Bieren, mit weniger Alkohol und es ist etwas leichter gehopft", erklärt Götz Ziaja.

In der Tat gab es schon eine große Nachfrage und viel Zustimmung auf dem Brauereifest am Helenesee. "Auch jetzt haben viele angerufen und gefragt, wann es das Helle zu kaufen gibt, jetzt ist es im Handel erhältlich", freut sich der Bierfachmann. So ein neues Bier entsteht freilich nicht aus einer Laune heraus, sondern auch aufgrund von Marktstudien. "Dann gibt es viele Verkostungen", erklärt Götz Ziaja, "um genau den richtigen Geschmack der Kunden zu treffen". Stammkunden behalten und neue Kunden dazugewinnen, das ist schließlich das Ziel der Brauerei.

Fast gleichzeitig ist das Frankfurter Festbier aus der Sommerpause zurück. "Es ist gerade in der Endreife und wird die nächsten Tage abgefüllt". Insgesamt wurden mehrere Zehntausend Liter als Sondersud von dem etwas alkoholhaltigeren Bier gebraut.

Allerdings wird in der Festbiersaison bis zum nächsten Frühjahr nicht mehr nachgebraut. "Wenn es im Handel alle ist, muss man bis zum nächsten Jahr warten".

Bekenntnis zu Brandenburg

Die Frankfurter Brauerei will auch in ganz Brandenburg mehr auf sich aufmerksam machen. Mit dem neuen Markenclaim "Frankfurter – Echt Brandenburg" identifiziert sich die Brauerei an der Oder mit ihren Wurzeln im Heimatland Brandenburg. "Beim Eisenhüttenstädter Stadtfest hat das schon prima geklappt", freut sich Götz Ziaja. "Nach 15 Jahren waren wir dort wieder dabei und es war ein voller Erfolg".

Ganz regional in Frankfurt geht es beim Oktoberfest in den Festzelten auf dem Brunnenplatz weiter. Neben dem Festbier und dem beliebten Radler wird dann auch das Frankfurter Helle am Bierhahn anliegen. Weiterhin im Handel geben wird es das Frankfurter Pilsener, das Weizen und das Export-Bier.

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