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Talente-Segen bei der Jubiläums-Chance im HavelPark

Thomas Messerschmidt / 28.01.2014, 16:07 Uhr - Aktualisiert 29.01.2014, 10:40
Dallgow (MZV) (tms) Die erste Liveshow des "10. Chance"-Castings im HavelPark hat die Messlatte enorm hoch gelegt. Vor allen die jüngste Kandidatin im vorerst elfköpfigen Feld: Kira Rein aus Spandau. Die 9-Jährige wirkte bei ihrer Casting-Premiere so schüchtern, als sie auf die Bühne kam und von Moderatorin Antje Klann interviewt wurde. Publikum und Juroren erwarteten ein niedlich vorgetragenes Kinderlied, doch Kira sagte: "Ich singe "Engel ohne Flügel'". Und sie tat's. Süß, sauber, deutlich, rhythmisch perfekt. Wahnsinn! Die Lobeshymnen der geplätteten Jury wollten nicht enden. "Für mich bist du ein Engel mit Flügeln und ganz klar eine Final-Kandidatin", schwärmte Gast-Juror Martin Martini, Berlins selbst ernannter Partykanzler.

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So waren es der Favoritin bereits zwei. Denn zuvor hatte bereits Chance-Stammgast Rosa-Christin Hahn (13), eine Lokalmatadorin aus Dallgow, für Begeisterung gesorgt. Vor sechs Jahren war sie mit zerzaustem Haar und dem Tokio-Hotel-Hit "durch den Monsun" direkt in die Herzen spaziert, hat viel Bühnenerfahrung sammeln können und nun erneut gezeigt. Selbst Helene Fischer hätte wohl bei der Interpretation von "Ich will immer wieder" große Augen gemacht. Es stimmte alles, bis hin zur Ausstrahlung und Choreografie. "Da könnten viele 25-Jährige nicht mithalten. Du hast toll gesungen und die Leute gut unterhalten", urteilte Juror Alexander Lysjakow, ein gestandener Produzent. Eine Anwärterin auf die Chance-CD-Produktion folgte in der Liveshow sogleich nach Rosa und Kira. Selina Grybowski, 12 Jahre jung und aus Ladeburg angereist, hatte sich für "Strong" von London Grammar entschieden. Für Juror und Medienberater Frank Rückert "die perfekte Songauswahl". Mitjuror und Sänger Klaus Beyer lobte: "Du hast den Wechsel zwischen Kopf- und Bruststimme hervorragend gemeistert. Du hast etwas ganz Besonderes. Ich bin erstaunt, dies' Jahr vom Start weg so viele gute Leute hier bei der "Chance 2014' zu haben."

Kurzum: Die drei Mädchen qualifizierten sich direkt für das Chance-Finale im Mai und sangen die anderen Kandidaten, zwischen 9 und 56 Jahre jung, vorerst an die Wand. Doch es bleibt genügend Zeit für die Revanche, denn die "Chance" geht weiter und ist weiterhin für alle singenden Talente offen. Egal wie alt, egal welche Stilrichtung. Kommt einfach zu einem der nächsten Castingtermine: am 1. oder 8. Februar, am 8. oder 15. März, jeweils zwischen 12 und 17 Uhr im Obergeschoss des HavelParks. Wer hier die Jury überzeugt, darf sich dem Publikum vorstellen. Die Liveshows gehen am 22. Februar, 22. März, 5. und 26. April über die HavelPark-Bühne (am Café-Rondell).

Wer Publikum und Jury dermaßen überzeugt wie Rosa, Kira und Selina, qualifiziert sich für die große Final-Show am 17. Mai, in der um eine CD-Produktion und alle weiteren sich durch die Agentur Buchholz bietenden Chancen gesungen wird.

Welche das sein können, erlebt gegenwärtig Laura Reinders, die Siegerin der Chance 2013. Die 18-jährige aus Werder (Havel) hat mit ihrem Titel "Ich bin verliebt" die Schlagerwelt aufhorchen lassen, stand deutschlandweit auf einigen Bühnen und könnte bald in die Charts einsteigen - im Duett mit einem Supertalent-Finalisten. Duri Krasniqi war 12, als er 2008 beim RTL-Supertalent mitmachte, ins Finale kam und nur Michael Hirte unterlag. Ja, genau jenem Mundharmonika-Spieler aus Kartzow (Potsdam), der zuvor zweimal bei der "Chance" im HavelPark angetreten war und begeisterte, jedoch als Instrumentalist bei einem Gesangswettbewerb außer Wertung lief. Er wurde Deutschlands Supertalent, das Duri gern geworden wäre. Doch der aus Kärnten kommende "Duri K.", wie er sich inzwischen nennt, machte weiter mit der Musik, ist inzwischen beinah in Teltow zu Hause und hat viel im Tonstudio Werder gearbeitet. In der Heimat von Chance-Gewinnerin Laura Reinders. Die hatte 13-jährig beim Musical-Camp des Tonstudios wohl bleibende Eindrücke hinterlassen und wurde Duri als mögliche Duettpartnerin vorgestellt. Für einen seiner 12 Songs, die inzwischen für das Debütalbum produziert sind. Darunter feinster Deutsch-Elektro-Pop und das Duett "Bis ans Ende der Welt". Die Weltpremiere gab es im Rahmen der ersten Liveshow zur 10. Chance, die Laura als Vorjahressiegerin eröffnete. Duri war dabei und so gab es ganz exklusiv "Bis ans Ende der Welt". Und danach viel Applaus, Lob und Bewunderung. Lauras und Duris Stimme und Ausstrahlung harmonieren perfekt! Duri ist überzeugt: "Ihr durftet Teil des Anfangs eines großen Projektes sein." Das HavelPark- und Chance-Team drückt ganz fest die Daumen und freut sich, das Duo auch zum Centergeburtstag (1.+2. März) im Bühnenprogramm zu haben (auch dabei: Lipstick und Linda Hesse & Band).

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